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Hessischer Jugendring
Der Hessische Jugendring als Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände auf Landesebene bietet Beratung und Informationen zur politischen-historischen Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit an, die der aktualisierten Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte und mit der Geschichte und Wirkungsgeschichte des Holocaust dient.
Der Hessische Jugendring als Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände auf Landesebene bietet Beratung und Informationen zur politischen-historischen Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit an, die der aktualisierten Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte und mit der Geschichte und Wirkungsgeschichte des Holocaust dient.
Der Hessische Jugendring unterstützt dabei vor allem Initiativen, die sich der Spurensuche in den verschiedenen Orten und Regionen Hessens widmen. Dabei arbeiten die Jugendverbände insbesondere mit den hessischen Gedenkstätten zusammen, die mit ihren eigenständigen pädagogischen Projekten jugendgemäße Zugänge zur NS-Geschichte eröffnen. Der Hessische Jugendring bietet Hilfen zur Vorbereitung von Gedenkstättenfahrten und Durchführung von Gedenkveranstaltungen an, wie z.B. für Veranstaltungen zum 27. Januar („Zur Erinnerung an die Holocaustopfer“), zum 09./10. November („Reichsprogromnacht“) und unterstützt Projekte zur Würdigung ehemals jüdischen Lebens in den hessischen Städten und Gemeinden. Seit dem Jahr 2000 nimmt jährlich eine Gruppe von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen die Einladung des Bundespräsidenten zur „Jugendbegegnung“ anlässlich des 27. Januar in den Deutschen Bundestag an; hiezu liegt eine erste Dokumentationen vor. Besondere Verbindungen unterhält der Hessische Jugendring zur Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz (www.mdsm.pl) in Polen, zur Jugendbildungsstätte Buchenwald in Weimar, zur Gedenkstätte Osthofen und zum Jugendgästehaus in Dachau. Zu Gedenkstättenfahrten und zur Auseinandersetzung mit dem aktuellem Rassismus, dem alltäglichen Antisemitismus und Rechtsextremismus sowie rassistisch motivierter Gewalt bietet der Hessische Jugendring geeignete Informationen und Finanzierungsinformationen für eigene Projekte an. Der Hessische Jugendring unterstützt in diesem Zusammenhang die NS-Aufarbeitung der Stadt Frankfurt am Main und fördert das Fritz Bauer Institut.
Seit 2003 gehört die Zusammenarbeit mit der Friedensstiftung und Friedensschule im Park von Monte Sole, als dem Erinnerungsort an das 1944 von deutschen Besatzungstruppen verübte Massaker in Marzabotta in der Emilia-Romagna zu den Zukunftsprojekten einer neuen Gedenkstättenarbeit, die sich als ein Beitrag zur Friedenserziehung versteht. Der Hessische Landtag hatte mit seinem Beschluss vom 26.09.02 für die von beiden Regionen getragene Stiftung als Ziel unterstrichen, dass der Hessische Jugendring den Jugendaustausch zwischen Hessen und den Partnerregionen in der Europäischen Union (Emilia-Romagna, Aquitaine und Wielkopolska) für das Land Hessen koordinieren soll.
Materialien zum Thema können beim Hessischen Jugendring angefordert werden. Dazu zählt auch die Ausstellung „Die Gegenwart von Auschwitz“ (20 DIN A 2 Tafeln), die inklusive einer pädagogischen Arbeitshilfe kostenlos ausgeliehen wird. Interessierte wenden sich bitte an: wittmeier@hessischer-jugendring.de.
Ansprechpartner in der Geschäftsstelle des Hessischen Jugendringes
Dr. Manfred Wittmeier
Schiersteiner Straße 31-33
65187 Wiesbaden
info@hessischer-jugendring.de
Telefon 06 11 - 99 0 83 - 20
Tipps und Hinweise zum Thema
Weitere Informationen bieten das Fritz Bauer Institut (www.fritz-bauer-institut.de), die hessischen Gedenkstätten (www.topographie.de/gedenkstaettenforum/uebersicht), die Evangelische Akademie Arnoldshain (www.evangelische-akademie.de) sowie der Förderverein der Gedenkstätte Osthofen.
Die Publikation „Pädagogik der Erinnerung“ (entstanden in Kooperation zwischen dem Hessischen Jugendring, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Ev. Akademie Arnoldshain) kann bezogen werden über: www.evangelische-akademie.de
Das Fritz Bauer Institut hat u.a. eine Reihe von Materialien zur pädagogischen Arbeit veröffentlicht, darunter das vom Hessischen Jugendring geförderte Arbeitsheft zum Film „Schindlers Liste“ (Bestellung bei: www.fritz-bauer-institut.de ).
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