Gedenkstele für verfolgte Jehovas Zeugen

Plan

Druck

Gedenkstele für Jehovas Zeugen

Ort
Rohrbachstraße 58

Enthüllungsdatum
05.09.2005

Ausführung
Bronze-Stele mit Plastik und Text, Gestaltung: Clemens Maximilian Strugalla






Text der Tafel
oben
Im Haus Rohrbachstraße 58 lebte und arbeitete der Bäcker Martin Bertram, ein Zeuge Jehovas.

unten
Trotz Drohungen der Nationalsozialisten im Jahr 1933 versorgte er, seinem Gewissen folgend, weiterhin auch Juden mit Brot. Dafür erlitt er Geschäftsaufgabe, Gefängnis und 8 Jahre Haft im KZ Buchenwald. In Frankfurt wurden zwischen 1933 und 1945 mehr als 150 Zeugen Jehovas wegen ihres Widerstandes aus dem Glauben verfolgt, 15 von ihnen verloren dabei das Leben.
Stadt Frankfurt am Main
NS-Opfergruppe Jehovas Zeugen

Zusätzliche Stichwörter
Institutionen/Orte/Begriffe:  Gedenkstele für Martin Bertram;  

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    Impressum © Stadt Frankfurt am Main. Text erstellt 2014, aktualisiert am: 03.11.2015