Tabellarische Übersicht der Firmen, Institutionen und Behörden, die Zwangs- und Fremdarbeiter beschäftigt haben

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Die Quellenlage über den Einsatz von Fremd- und Zwangsarbeitern in Frankfurt am Main ist zwar dürftig aber nicht hoffnungslos. Immerhin konnte anhand der vorhandenen Quellen die nachstehende Tabelle der Frankfurter Firmen, Institutionen und Behörden erstellt werden, die Ausländer in ihren Betrieben eingesetzt haben. Damit ist ein guter Überblick über das Ausmaß des Arbeitseinsatzes von Ausländern gegeben.

Als Quellen dienten:
Die Aufstellungen der Deutschen Arbeitsfront (DAF), die im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden (483/705 und 483/7328) zu finden sind. Alle Nationalitätenangaben in der Tabelle folgen dieser Quelle und wurden bewusst beibehalten, um die rassistischen Implikationen, die auch den Arbeitseinsatz von Ausländern mit bestimmt haben, aufzuzeigen. In den Listen der Deutschen Arbeitsfront sind für das Jahr 1943 die Nationalitätenangaben an einigen Stellen für Russen, Ukrainer und Polen mit Buchstaben gekennzeichnet, die in die Tabelle übernommen wurden. Hintergrund dieser in den Quellen nicht erläuterten Kennzeichnung ist die im Verlauf des Krieges zunehmend unterschiedliche Behandlung der Ostarbeiter und Polen je nach Herkunft. Der Buchstabe „G“ steht vermutlich vor allem für Polen aus dem „Generalgouvernement“ und dem Bezirk Byalistok, während „S“ für „Schutzangehörigkeit des Reiches “steht. Das „O“ steht allgemein für „Ostarbeiter“. Vor allem bei den Ukrainern kam es auf eine Unterscheidung nach der Herkunft an. Durch die „Anordnung über die arbeitsrechtliche Behandlung von Arbeitskräften nichtdeutscher und nichtpolnischer Volkszugehörigkeit aus dem Reichskommissariat Ostland mit Ausnahme von Weißruthenien (das ist Weißrussland – L. B.), aus dem Bezirk Bialystok und aus dem Generalgouvernement einschl. des Distrikts Galizien“ vom 28. Dezember 1942 hat sich der Rechtsstatus der Ukrainer den deutscher Arbeitnehmer angeglichen, „soweit nicht für ausländische Arbeitskräfte besondere Bestimmungen“ bestanden haben. Unberührt davon blieben die Sonderregelungen für Polen, Juden und „Zigeuner“. Mit der formal verbesserten Rechtsstellung versuchte das NS-Regime die militärische und politische Situation in der ukrainischen Teilrepublik der UdSSR zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Weitere Quellen aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden sind:
Die Übersicht über die nationalsozialistischen Lager in Hessen (HHStA 483),
die Alarmpläne der Frankfurter Polizei für die Ausländerlager (HHStA 407/852, 853),
die Akten des Bauamtes Frankfurt am Main (HHStA 405/10249-3-8) und
die Akten der Deutschen Arbeitsfront (HHStA 483/773, 3259, 902, 705; 480/6522a)

Der Catalogue of Camps and Prisons in Germany and German-Occupied Territories 1939-1945 (CCP), veröffentlicht in: Martin Weinmann (Hg.), Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP), Frankfurt am Main, 2. Auflage.1990, ist aus den so genannten Ausländersuchaktion entstanden, die 1946 von der United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) der Hilfs- und Wiederaufbauorganisation der Vereinten Nationen, eingeleitet wurde. Ziel dieser – im Wesentlichen ineffizienten – Aktion war es, Aufschluss über den Verbleib der Millionen Verschleppten zu erhalten. Mit dem CCP lässt sich allenfalls ein Überblick über das Ausmaß des Ausländereinsatzes in den von den Deutschen besetzten Gebieten gewinnen. Die einzelnen Angaben sind, soweit das für Frankfurt am Main geprüft werden konnte, fehlerhaft und unvollständig. Allerdings sind die Begleittexte und das Begriffskompendium zu würdigen, die eine unerlässliche Hilfe für den darstellen, der sich mit dem Zwangsarbeitereinsatz beschäftigen möchte.

Die wichtigsten Quellen zur Unterbringung von Zwangs- und Fremdarbeitern in Frankfurt am Main auf dem Stadtgebiet sind die so genannten Hausstandsbücher im Institut für Stadtgeschichte (ISG), dem früheren Stadtarchiv. Mehr als 48.000 Einträge sind hier vorhanden, die allerdings gar nichts über die Einsatzbedingungen in den Betrieben sagen und nur manchmal den Betrieb oder das Lager nennen, in dem ein Fremdarbeiter eingesetzt bzw. untergebracht war. Darüber hinaus gibt es nur wenige aussagekräftige amtliche Quellen der Frankfurter Stadtverwaltung im ISG:
Magistratsakten der Stadt Frankfurt am Main, 7047/6 Bd. 1, 7741 Bd. 1, 1008/106.
Akten des Bauamtes, Bestattungswesen Nr. 8 (Garten- und Friedhofsamt)
Adressbücher der Stadt Frankfurt am Main,
Dazu noch einige wenige Personalakten der in städtischen Einrichtungen und Betrieben eingesetzter Ausländer.

Name,
Firmenbezeichnung,
Anschrift
Lageranschrift/Belegung
Ada Ada Schuh AG
Leverkuser Straße 31
* Ludwigshafener Straße 59 (Hinterhaus)
21.9.1942: 30 Russinnen
1943: 56 Russinnen, 3 Litauerinnen

* Alt Sossenheim 27 (Gasthaus „Zur Rose“)
1942: 17 Litauer, 1 Franzose
1943: keine Angaben
Adler-Werke, vorm. Heinrich Kleyer AG
Produktion von Automobilen, Fahrrädern, Schreib- und Buchungsmaschinen
Kleyerstraße 17
* Froschhäuser Straße
keine näheren Angaben bekannt

* Kleyerstraße 45
keine näheren Angaben bekannt

* Krifteler Straße 47 (Werk IV)
Ausländerlager für 120 - 150 Personen.
21.9.1942: 598 Russen (darunter 117 Kriegsgefangene und 53 Frauen), 3 Polen, 1 Rumäne, 1 Slowake, 1 Kroate, 108 Franzosen, 10 Wallonen, 51 Flamen, 1 Holländer, 4 Italiener, 3 Spanier, 13 „Sonstige“.
1943: 545 Russen (123 Kriegsgefangene, 164 Frauen), 491 Ukrainer (137 Frauen), 18 Weißruthenen (1 Frau), 2 Polen, 1 Litauer, 1 Rumäne, 2 Serben, 4 Kroaten, 1 Ungar, 618 Franzosen (16 Frauen), 7 Wallonen, 22 Flamen, 1 Holländer, 3 Spanier, 11 „Sonstige“
AG für kleine Wohnungen
Elbestraße 48
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
bis zur Zerstörung bei einem Bombenangriff im Oktober 1943: 1 Person

* Reuterweg 91(Sammellager)
ab Oktober 1943: 1 Franzose
Agrabon GmbH
Düngemittel
Niedenau 49
* Bethmannstraße 52
1942: 4 Holländer (2 weitere Holländer waren auf dem Versuchsfeld der Firma in Niederrad eingesetzt und dort privat untergebracht)
Bis zu ihrem Verbot im Juli 1941 war in den Räumen dieses Lagers die Christliche Wissenschaft (Christian Science) ansässig.
Albeko
Schuhmaschinenfabrik
Frankenallee 4
* Rödelheimer Landstraße 26
21.9.1942: 16 Russen
1943: 14 Litauer, 19 Ukrainerinnen
Ernst F. Ambrosius & Sohn
Bauunternehmen
Stiftstraße 35 - 37
* Alt Nied 2 (Grüner Baum, Ecke Oeserstraße, Ausbesserungswerkstätte Nied)
21.9.1942: 20 Flamen, 16 Holländer
1943: 16 Russen, 6 Holländer, 3 Italiener, 1 Franzose
Joseph Anzenhofer
Bauschreinerei
Strahlenberger Weg 96
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 3 Franzosen
Appel & Zahn AG
Baugesellschaft
Rahmhofstraße 2 - 4
* Lager auf den Wiesen zwischen Eschersheim und Ginnheim
keine näheren Angaben bekannt
Arbeitsgemeinschaft des Frankfurter Kohlenhandels e.V.
Bleichstraße 55 - 59
(Ecke Eschenheimer Tor)
* Tilsiter Straße 34 (heute Max-Hirsch-Straße), Gaststätte „Riederwald“
21.9.1942: 48 Ukrainer, 38 Polen
1943: 57 Polen, 41 Ukrainer, 2 „andere“
Bruno Bachmann
Modellbau
Fachfeldstraße 27
* Alt Fechenheim 123, Gasthaus „Zum Schwan“, 1. Stock
1944: 24 Franzosen (Verstärkung auf 50 war geplant)
(Das 7. Polizei-Revier meldete 1946 an die UNRRA 18 Franzosen)
Batl
im Adressbuch kein Eintrag
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
BHG Bäuerliche Hauptgenossenschaft Rhein-Main-Neckar
Taunusanlage 3
* Flachsröste Stockheim/Oberhessen
1942: 40 Russinnen, 9 Litauer, 7 Belgier, 12 franz. Kriegsgefangene
Clemens Baus
Kohlenhandlung
Darmstädter Landstraße 64
* keine näheren Angaben bekannt
(vermutlich im Sammellager der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft Kohlenhandel, Tilsiter Straße)
Martin Becker
Baugeschäft
Auf dem Schafberg 26
* Schloßstraße 137 (Nummer gibt es nicht, wahrscheinlich Turnhalle Bockenheim, Schloßstrasse 125)

* Turnhalle Berkersheim
1943: keine näheren Angaben
Willy Bessler
Fuhrunternehmen
Schönhofstraße 5
* Schönhofstraße 5
1943 - 1945: 1 Ukrainer
Richard Betzel
Tiefbauunternehmen
Zeil 68
(Mainz, Rheinallee 53 1/10)
* Auf Baustellen in Mainz und Wiesbaden (Kraft-Werke)
1942: 6 Polen, 13 Italiener
„Bleibtreu“ Pension (Fremdenheim)
(Clara Lynen)
Brentanoplatz 1
* Brentanoplatz 1
1942/43: 1 Ukrainerin
Bockenheimer Eisengießerei & Maschinenfabrik GmbH
Solmsstraße 81-83
* Unterkunft unklar
1943: 1 Ukrainer, 8 Franzosen, 1 „Sonstiger"
G. Ch. Bödicker
Tief- und Hochbaugesellschaft
Zeppelinallee 36
* Hydronstraße (Baustellenunterkunft I.G. Farben/Casella)
21.9.1942: 6 Deutsche, 1 Holländer, 1 Sudetendeutscher
Böhler & Co. GmbH
Optische Fabrik
Kuhwaldstraße 55
* Unterkunft unklar
1943: 35 Ukrainerinnen, 5 Litauerinnen, 11 Franzosen
Braun & Seeger
Ringofenziegelei
Hindenburgstraße 75
(heute Ludwig-Landmann-Straße)
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 27 Ukrainer
Max Braun
Spezialfabrik für Rundfunk und Phonogeräte
Idsteiner Straße 91
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 17 Russinnen, 23 Ukrainerinnen
1943: 52 Franzosen, 44 Flamen

Betten Brehler
Domplatz 8
* Domplatz 8
1944: 2 Ukrainerinnen
Clemens Brendel
Eisenkonstruktionswerkstätte
Egenolffstraße 21
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 4 Personen
Breuerwerke
Maschinenfabrik

Kurmainzer Straße 2 - 4
* Breuerwiesenstraße
21.9.1942: 154 Russen (50 Frauen)
1943: 352 Russinnen (89 Männer), 45 Polen, 118 Franzosen (76 Kriegsgefangene), 37 Flamen (2 Frauen), 2 Italiener
1945: vermutlich 375 Personen
Heinrich Briel
Lederlager und Wehrmachtseffektenfabrik
Gutleutstraße 75
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1943: 3 Personen
Brückner & Meister
Uniformschneiderei
Friedensstraße 10
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1943: 1 Person
Rudolf Brummer
Licht- und Schaltanlagenbau
Güntherstraße 26
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben
Bünte & Remmler
Beleuchtungskörperfabrik
Lahnstraße 60
(Ecke Krifteler Straße)
* Unterkunft unklar
1943: 51 Russinnen (11 Männer), 4 Franzosen, 129 Deutsche (57 Frauen)
Burkhard & Co
Naxos Schmirgel-Schleifwaren Fabrik

Rödelheimer Landstraße 31
* Reifenberger Straße (40 Ecke Niddagaustraße)
1943/44: 80 Personen
Calor Emag Elektrizitäts- AG
Spezialfabrik für Hoch- und Niederspannungsanlagen, Ratingen
Werk Frankfurt
Bornheimer Landwehr 41
* Musikantenweg 80
1943: 20 Russen (O)

* Bornheimer Landwehrweg 41
Russinnen (keine näheren Angaben bekannt)
Ceka Christalle & Kriegshammer
Automobil-Kühler und Apparate-Bau
Hanauer Landstraße 208
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1943: 18 Personen

* Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Chemiewerk Homburg AG
Daimler Straße 25
* Hanauer Landstraße 334 (Steinbaracke auf dem Gelände der Fa. Keller)
1943: 16 Ukrainerinnen (O), 1 Estin (vermutlich als Dolmetscherin), 30 Russinnen
J. H. Claus & Co.
Spedition
Hauptgüterbahnhof
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Person
Peter Cornel
Apfelsaft-, Traubensaft-, Äpfelweingroßkelterei
Große Spillingsgasse 6 -1 8
* Berger Straße 237 (Gaststätte Minna Kuhrmeier)
1943: 29 Ukrainerinnen
(Das 6. Polizei-Revier meldete 1946 an die UNRRA auch 14 Franzosen)

* Nussberg 72 (heute Ketteler Allee, Gastsätte Hock, „Bornheimer Ratskeller “?, s. a. Lurgi)
1945: 4 Italiener
(Das 6. Polizei-Reviers meldete 1946 an die UNRRA auch eine nicht genannte Anzahl von Franzosen)
Daimler Benz AG
Verkaufsstelle Frankfurt
Kriegkstraße 59 - 69,
Zweigbetrieb:
Hanauer Landstraße 106 - 108
* Hanauer Landstraße 108 (Ecke Honsellstraße)
1942: 35 Russen
1943: 32 Russen
1944: 12 Russen
(Lt. Gebäudeplan sind je 7 Zimmer für Tschechen und Italiener eingezeichnet)

* Frankenallee 131
1942: 5 Holländer, 4 Flamen
1943: 29 Franzosen, 6 Holländer, 6 Flamen
Danzas & Cie. GmbH
Spedition
Mainzer Landstraße 52
* Merianstraße 38 (Privatquartier )
1943: 1 Niederländer oder Flame
Degussa
Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt, vorm. Roessler
Weißfrauenstraße 9-11
* Holzhauerlager Waldfried (Städt. Forstverwaltung, Oberforsthaus oder Gestüt Waldfried)
21.9.1942: 40 Polen

* Unterkunft unklar (wahrscheinlich Gutleutstraße 215 oder Weißfrauenstraße 9 - 11)
1943: 25 Russinnen, 21 Ukrainerinnen, 4 Tatarinnen, 11 Polen, 15 Franzosen

* Am Hochwehr 1 (Gaststätte Pflug)
Russinnen (keine näheren Angaben)

* Gutleutstraße 215
17 Russinnen (1 Mann)

* Seckbächer Gasse 13
Franzosen (keine näheren Angaben bekannt)

* Boyenstraße 8-10 (heute Heilbronner Straße)
keine näheren Angben bekannt
H. Delliehausen
Spedition und Möbeltransport
Mainzer Landstraße 128 - 132
* Reuterweg 91 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Dechert & Co.
Rollädem
Baumertstraße 14
* Unterkunft unklar (wahrscheinlich Baumertstraße 30)
3 Holländer (keine näheren Angaben bekannt)
D. Desoi KG
Schielestraße 19
Lager: Weißmüllerstraße (?)
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Georg N. Deuerling
Spedition
Mainzer Landstraße 51
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose (seit Oktober 1943)
Deutsche Carbone AG
Kohlenbürsten und -elementefabrik
Unterer Kalbacher Weg
* Lager im Carbonehaus
1943: 44 Franzosen (1 Frau)
Deutsche Kleiderwerke AG
Herrenkleiderfabrik
Bismarckallee 2
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Holländer
Deutsche Reichsbahn
Verkehrsamt
Hindenburgplatz 10
(heute Am Hauptbahnhof)
* Hochstraße 14 (Kegelbahn der ehemaligen. Loge „Sokrates“)
21.9.1942: 116 Italiener
Dez. 1942: 30 Italiener
1943: 80 Italiener
(Nach dem Catalogue of Camps and Prisons/CCP sollen hier zwischen 1940 und 1945 525 Ostarbeiter untergebracht gewesen sein. Das 4. Polizei-Revier meldete im Rahmen der Ausländersuchaktion 1946 an die UNRRA 325 Polen und 200 Italiener)

* Kronprinzenstraße 48 (heute Münchener Straße, Hotel „Bayernhof“)
21.9.1942: 17 Tschechen
1943: 17 Tschechen

* Ladestraße 2 (eine solche Straßenbezeichnung gab es in Frankfurt nicht, vermutlich befand sich das Lager an einer Ladestraße seitlich des Hauptgüterbahnhofs)
1942: 85 Polen
1943: 71 Polen, 1 Franzose, 1 Flame

Lager des Gleisbautrupps 1102:
* Hedderichstraße 53 (Am Südbahnhof)
1943: 77 Protektoratsangehörige, 16 Deutsche

Lager der Gleisbautrupps 1104 und 1108:
* Unterkunft unklar
1943: 5 Polen (4 G, 1 S), 1 Litauer, 25 Protektoratsangehörige, 1 Volksdeutscher, 46 Deutsche (3 Frauen)

Lager des Gleisbautrupps 6/Eilgutabfertigung (Griesheim):
* Oeserstraße 16 (Gaststätte Stapf, Tanzsaal)
21.9.1942: 8 Polen, 1 Georgier, 1 Ukrainer, 2 Kroaten, 1 Slowake, 9 Tschechen, 5 Ungarn, 12 Franzosen, 20 Wallonen, 29 Flamen, 2 Spanier, 19 Italiener (1 Frau)
1943: 6 Polen, 3 Rumänen, 2 Ungarn, 11 Protektoratsangehörige, 72 Franzosen, 29 Wallonen, 20 Flamen, 48 (67) Holländer, 20 Italiener (1 Frau), 2 Spanier, 1 Volksdeutscher, 1 „Anderer“

Lager des Gleisbautrupps 14 (Niederrad):
* Poststraße
21.9.1942: 80 Tschechen
1943: 23 Wallonen, 124 Protektoratsangehörige
Bahnmeisterei 6

* verlängerte Poststraße
1942: 74 Tschechen

Lager des Reichsbahnausbesserungswerks (RAW) Idsteiner Straße 18:
* Idsteiner Straße (Kantine Junge)
21.9.1942: 49 Italiener
1943: 100 Ostarbeiter (O), 150 Ausländer

* Alt Griesheim 72, Staustufe Griesheim
21.9.1942: 22 Franzosen, 6 Wallonen
1943: 1 Russe (O), 68 Ukrainer (49 0, 19 G, 16 Frauen), 1 Kroate, 1 Protektoratsangehöriger, 205 Franzosen (6 Frauen, 6 Männer und 4 Frauen werden als „privat“ ausgewiesen), 1 Wallone, 7 Flamen, 50 Italiener

* Sondershausenstraße (Sportplatz des Postsportvereins, s.a. Teves und T & N)
21.9.1942: 31 Russen

Lager des Reichsbahnausbesserungswerk sNied, Oeserstraße:
* Bolongarostraße (Restaurant Zum Römer)
21.9.1942: 218 Russen (6 Frauen), 23 Tschechen

* Schwarzer Weg (Sportplatz der Reichsbahnsportgemeinschaft an der Oeserstraße)
1943: 290 Russen (11 Frauen), 10 Ukrainer, 15 Polen, 1 Slowake, 17 Protektoratsangehörige, 16 Franzosen, 28 Flamen, 21 Holländer

Weitere Lager der DeutschenReichsbahn:
* Reichsbahnlager Niederrad
1940: 100 Franzosen (Kriegsgefangene). Im Mai 1945 mit 250 „Russen“ belegt.

* Junghofstraße 26
Sept. 1944: 109 Polen

* Bahnhof Nied, Wartesaal
Lager für ca. 24 Personen, im Mai 1945 geräumt (keine näheren Angaben bekannt)

* Radilostraße 34
keine näheren Angaben bekannt

* Rödelheimer Landstraße 149
keine näheren Angaben bekannt

* „Schwanthaler Hof “ (Gemeinschaftslager, Schwanthalerstraße 50)
keine näheren Angaben bekannt

* Waldschulstraße (Eichendorffschule)
keine näheren Angaben bekannt

* Poststraße 34
wahrscheinlich Lager der Mitropa (keine näheren Angaben bekannt)
Deutsche Reichspost
Hohenzollernanlage 60 - 64
(heute Platz der Republik)
* Große Gallusstraße 12 (1943 als Gemeinschaftslager aufgeführt)
21.9.1942: 21 Tschechen, 129 Italiener
1943: 1 Slowakin, 40 Protektoratsangehörige, 31 Holländer, 98 Italiener
Insgesamt sollen nach dem Catalogue of Camps and Prisins (CCP )in diesem Lager zwischen 1940 und 1945 480 Personen untergebracht gewesen sein. Das 4. Polizei-Revier 1946 meldete an die UNRRA: 35 Holländer, 120 Tschechen, 45 Belgier, 220 Italiener und 60 Franzosen.

* Gutleutstraße 36
1942: Unterkunft für 10 Holländer (keine näheren Angaben bekannt)

* Wurzelstraße/Ecke Gutleutstraße
keine näheren Angaben bekannt

* Friedberger Warte/Gießener Straße
21.9.1942: 11 Deutsche, 8 Italiener, 9 Tschechen
1943: 8 Deutsche, 2 Italiener, 28 Ukrainer (O)
Deutsche Vereinigte Schuhmaschinenfabrik GmbH
Hohenzollernanlage 13 - 21
(heute Platz der Republik)
Werk: Westerbachstraße 47
* Lager der Industrie- und Handelskammer (Gauwirtschaftskammer); Anschrift unklar
1943: 46 Franzosen, 4 Flamen

* Lager auf Werksgelände Westerbachstraße 47
keine näheren Angaben bekannt

* Eschborner Landstraße 20 - 22
Nach einem Polizeibericht war das Lager am 15.5.1945 noch mit ca. 300 „Russen“ belegt; vermutlich Lager für Heimattransporte
Deutsche Zeppelin Reederei GmbH
Hindenburgplatz 10
(heute am Hauptbahnhof)
* Unterkunft in Zeppelinheim/Neu Isenburg
21.9.1942: 27 Holländer
Bekannt ist auch die Unterbringung von Tschechen (Protektoratsangehörigen) in Zeppelinheim
Wilhelm Dietzel
Sack- und Planenfabrik
Mörfelder Landstraße 90 - 92
(ehem. Eilguthalle)
* Eilgüterbahnhof
keine näheren Angaben bekannt
Diskus Werke AG
Werk Fechenheim
Vilbeler Landstraße 36
* Vilbeler Landstraße 38 (Holzbaracke an der Ostseite des Werkes)
1943: 38 Franzosen (2 Frauen), 1 Flame, 2 Volksdeutsche
1944: 32 Franzosen

* Burglehen 9
Franzosen (keine näheren Angaben bekannt)
Carl Döring
Elektrobau
Holzgraben 15
* Schärfengässchen 6
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 5 Franzosen, 1 Holländer, 1 Belgier
Jakob Draisbach & Sohn
Autoreparaturwerkstätte
Mainzer Landstraße 36
*Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1943: 2 Personen (vermutlich Franzosen)
A. Dreißigacker GmbH
Lackfabrik
Schielestraße 45
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Person
Hotel Drexel
Gr. Friedberger Straße 18
* Gr. Friedberger Straße 18
1942: mind. 1 Ukrainerin
Dr. Hans Drißler/Drissler
Konsul
Myliusstraße 20
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: möglicherweise 1 Holländer
Dürselen oHG
Herrenkleiderfabrik
Mainzer Landstraße 147
* Unterkunft unklar
1943: 46 Russinnen, 34 Litauerinnen, 1 Französin
Dyckerhoff & Widmann KG
Niederlassung Frankfurt am Main
Wildenbruchstraße 57
* Unterkunft unklar
Tschechen (Protektoratsangehörige), keine näheren Angaben bekannt
M. Eck Nachf.
Stempelfabrikation
Alte Rothofstraße/Liebfrauenstraße
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
bis Oktober 1943: 2 Personen

* Reuterweg 91 (Sammellager)
ab Oktober 1943: 1 Franzose, 1 Holländer
Ludwig Edel
Baudekoration und Schildermalerei
Fichardstraße 28 - 30
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben

* Reuterweg 91 Sammellager)
1943: 4 Personen
Efmagdruck GmbH
Formulardruck
Taunusstraße 8
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Personen
Jean Eimuth
Weingroßhandlung/Weinstuben
Kronprinzenstraße 3
Gr. Eschenheimer Straße 3
* keine näheren Angaben
1942 -1945: mindestens 1 Ukrainerin
Emda
Fabrik elektromedizinischer Apparate Georg Hartmann
Hanauer Landstraße 139 - 145
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
21.9.1942: 25 Russen

* Rückertstraße 53 (Sammellager)
1943: vermutlich 1 Franzose
Fritz Emmerich
Mitteldeutsche Kettenfabrik
Kelsterbacher Straße 2 - 6
* Kelsterbacher Straße 6
1942: 25 Russen

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 8 Franzosen
I. H. Eppstein
Feinlederwerke AG
Kesselbergstraße 28
(heute Hahnstraße)
* Kesselbergstraße 28 (Holzbarackenlager)
21.9.1942: 38 Russinnen
1943: 25 Russinnen (9 Männer), 49 Ukrainer, (17 Frauen), 1945 noch mit 18 „Russen belegt“.
Erste Süddeutsche Ceresinfabrik
Georg Schütz
Grüneburgweg 101
* Weißkirchen/Ts., Gasthaus „Zum Hirsch“
1942: 30 Belgier

Gasthaus „Zur Hainlust“
1942: 28 Belgier
Karl Eschenbach
Friseur
Steinweg 2
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Ess & Hartung KG
Gurkeneinlegerei
Mousonstraße 25
(heute Gwinnerstraße)
* Leonhardsgasse 2 (Gasthaus „Zum Rad“)
1943: 1 Russin, 16 Ukrainerinnen
Das 6. Polizei-Reviers meldete 1946 an die UNRRA, dass hier von 1942 - 45 hier Belgier, Ukrainer und Franzosen untergebracht waren.
Marianne und Friedel Ewald
Charlottenhof
Landwirtschaftl. Betrieb
Bischofsheimer Straße
Bergen Enkheim
* Charlottenhof Bergen Enkheim
1940 - 1945: 3 Polinnen
Fech
Eisenhandel
(im Adressbuch kein Eintrag)
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben
Feist & Belmont’sche Sektkellerei AG
Hainer Weg 37 - 53
* Unterkunft unklar
1943: 10 Ukrainerinnen (O)
Fellner & Ziegler GmbH
Maschinenfabrik
Kreuznacher Straße 29
* Unterkunft unklar
April 1942: 53 Russen
21.9.1942: 61 Russen
1943: 61 Russen (O), 3 Tataren (O)
F. Fernau
eventuell:
Emil Fernau
Spenglerei und Installationswerkstatt
Gr. Eschenheimer Straße 50
*Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Fichtel & Sachs
Motorenfabrik
(Heinrich Hornschuch jr., Handelsvertreter)
Gutleutstraße 94
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Anton Fischer
Gastwirt
Dreikönigstraße 3
* Dreikönigstraße 3 (vermutlich private Unterbringung)
Juni 1943 - April 1945: 1 Ukrainerin
Fischer & Kastner
Offenbacher Landstraße 21-23
* Schifferstraße 3 (Interessengemeinschaft Ostarbeiterlager Süd)
1943: 28 Ukrainer (O)

* Weiherstraße 1 (Gemeinschaftslager der Kreishandwerkerschaft)
1943: 6 Franzosen, 1 Holländer

* Uhlandstraße 46-48 (Hinterhof, Gemeinschaftslager)
1943/44: ca. 30 - 50 Russinnen
Fischer AG
Apparatebau
Offenbacher Landstraße 368
* Wiener Straße 24 (ev. Nr. 26?)
1943: 30 Ukrainerinnen (O)
Heinrich Flach
Bauunternehmung
Mainzer Landstraße 631
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Flughafen
Feuerwehr (Fliegerhorst Feuerwerk)
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Fontaine & Co. GmbH
Bockenheimer Naxos-Schmirgel-Schleifräder- und Maschinenfabrik
Kuhwaldstraße 49
* Unterkunft unklar
1943: 5 Ukrainer (G), 15 Litauer, 20 Franzosen (5 Frauen), 1 Spanier, 1 „Sonstiger“

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Franzosen
Frankfurter Asbestwerke
Paul Kind KG
Kesselbergstraße 2
(heute Hahnstraße)
* Obermainanlage 16 (Ecke Schwanenstraße)
1944: 20 Französinnen, 5 Belgierinnen, 1 Italienerin, 4 Polinnen

* Unterkunft unklar (Niederrad)
21.9.1942: 61 Russinnen (10 Männer), 1 Kroate, 24 Französinnen (7 Männer), 5 Flamen (2 Frauen), 1 Italiener
1943: 66 Ukrainerinnen (9 Männer), 3 Polinnen, 2 Litauer, 23 Franzosen (8 Frauen), 3 Flamen (1 Frau), 4 Holländer, 1 Italiener
Die Firma war Eigtümerin der Gebäude Berger Straße 207 - 209. Dort waren nach Meldung des 6 Polizei-Reviers zwischen 1942 und 1945 auch russische Zivilarbeiter untergebracht.
Frankfurter Bronzefarben- und Aluminiumpulverwerke AG
Savignystraße 5
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Frankfurter Eisbeschaffungsgesellschaft mbh Kühlhaus Süd
Gerbermühlstraße 50 - 54
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose
Frankfurter Eisenhandel GmbH
Taunusstraße 3-5
Lager: Hanauer Landstraße 269 -285
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Frankfurter Fischkonservenfabrik
Willi Klös KG
Nauheimer Straße 10
*Marburger Straße 28 (Sammellager Teves)
1943: 10 Ostarbeiter
Hotel „Frankfurter Hof“
Steigenberger AG
Bethmannstraße 33
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 10 Franzosen, 2 Flamen, 4 Holländer, 2 Italiener, 1 Spanier, 1 Kroate, 1 Armenier, Schweizer
1943: 2 Russinnen, 1 Tscheche, 1 Armenier, 1 Jugoslawe, 22 Franzosen (1 Frau), 2 Flamen, 2 Holländer, 6 Italiener, 1 Spanier, 2 Schweizer, 124 Deutsche (54 Frauen)
Frankfurter Karosserie- Fahrzeug- Werke
Friedrich Schmitt & Co.
Rebstöcker Straße 57 - 59
* Reuterweg 91 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Galluslager
keine näheren Angaben bekannt
Frankfurter Maschinenbau AG
vorm. Pokorny & Wittekind
Solmsstraße 2 - 26
* Wiesenhüttenstraße 42 („Savoy Hotel“)
21.9.1942: 107 Französinnen (18 Männer), 7 Flamen, 86 Italiener (1 Frau)
1943: 2 Ukrainerinnen, 106 Französinnen (40 Männer), 34 Flamen, 6 Holländer, 48 Italiener, 2 Volksdeutsche (1 Frau)

* Ginnheimer Stadtweg 108
1943: 83 Russinnen (9 Männer), 101 Ukrainerinnen (24 Männer), 2 Weißruthenierinnen, 16 Polinnen, 2 „Sonstige“

* Bismarckallee (später Rheingauallee, heute Theodor-Heuss-Allee)
keine näheren Angaben bekannt
Frankfurter Mühlenwerke AG
Franziusstraße 15
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Frankfurter Sparkasse von 1822
Neue Mainzer Straße 49 - 53
* Neue Mainzer Straße 49 - 53
1943 - 45: 18 Flamen
1944 - 45: 4 Russinnen
Frankfurter Societätsdruckerei GmbH
Frankfurter Zeitung
Große Eschenheimer Straße 31 - 37
* Töpfengasse 4
(Ecke Steinweg, im „Tanz -Casino Tivoli“)
1943: 7 Franzosen, darunter 1 Ehepaar
Frankfurter Transformatorenfabrik
M. Topp & Co.
Solmsstraße 19
* Marburger Straße 28 (Gemeinschaftslager Teves)
31.5.1943: 15 Ostarbeiter
Frankfurter Uniform-Schneiderei
Fritz Kamp
Gr. Sandgasse 27
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
bis Oktober 1943: 2 Personen

* Reuterweg 91 (Sammellager)
ab 1943: 1 Franzose, 1 Belgier
J. S. Fries & Sohn
Stahlbau
Friesstraße 5 - 7,
Werk Hafen: Daimlerstraße 40
Werk Süd: Schulstraße
* Wilhelmshöher Straße 146 - 148
1943: 71 Russen (8 Frauen), 19 Franzosen, 15 Holländer
Laut Meldung des 6. Polizei-Reviers an die UNRRA 1946 waren hier auch Holländer, Belgier, Ukrainer und 60 französische Kriegsgefangene untergebracht.

* Friesstraße 5 - 7
Das 6. Polizei-Revier meldete für den Zeitraum 1943 - 45 Holländer, Belgier, Russen, Ukrainer, Litauer und Franzosen in unbekannter Anzahl.

* Daimlerstraße 40
1940: 27 Franzosen (Kriegsgefangene)
Laut Meldung des 6. Polizei-Revierrs an die UNRRA 1946 waren hier auch Russen des Arbeitskommandos 718 untergebracht.

* Schulstraße (Baracken auf dem Werksgelände)
ca. ab Mitte 1942: 80–90 Russinnen.
Vermutlich kamen 78 dieser Frauen bei einem Bombenangriff im September 1944 auf das Werk ums Leben, weil sie statt der Luftschutzbunker nur sehr dürftige Unterstände aufsuchen durften.
Franz Garny AG
Tresorfabrik
Goldsteinstraße 114
* Goldsteinstraße 35 (Gaststätte der Niederräder Turngesellschaft)
21.9.1942: 94 Russen
1943: 46 Russen (O), 60 Ukrainer (O), 24 Weißruthenen (O)

* Kesselbergstraße 50 (heute Hahnstraße)
keine näheren Angaben bekannt
Robert Gerlach KG
Kraftfahrzeuge
Mainzer Ldstraße 166
*Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Max Gerner GmbH
Flugzeugbau
Gutleutstraße 320,
Werk III: Boelckestraße 45
Werk Flugplatz Rebstock
* Boelckestraße 45 (heute Schmittstraße)
keine näheren Angaben bekannt

* Richthofenstraße (heute Am Römerhof)
21.9.1942: 53 russische Kriegsgefangene, 260 französische Kriegsgefangene, 35 Bulgaren, 1 Tscheche
1943: 657 Russen (493 Kriegsgefangene, 164 Frauen = O), 14 Italiener

* Gutleutstraße 394
Italiener (keine näheren Angaben bekannt)
Josef Giebel
Briefumschlagfabrik
Darmstädter Ldstraße 220 - 224
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Otto Glöckler
Darmstädter Landstraße 168
*Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Ferdinand Göb & Sohn
Eisen-, Stahl- u. Metallwarenfabrik Darmstädter Landstraße 182 - 184
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 18 Russen (7 Frauen), 13 Litauer, 18 Franzosen (3 Frauen)
1943: 29 Russinnen (O) (10 Männer), 11 Litauer, 28 Franzosen (3 Frauen), 1 Holländer, 18 Flamen
M. Goebel
Weißbindergeschäft
Unter den Platanen 1
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 6 Personen
Peter Görres
Schweißapparate
Buchrainstraße 18
* Gruneliusstraße
keine näheren Angaben bekannt
Greger & Co.
Metall- und Werkzeugmaschinenfabrik
Rhönstraße 7
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Greiling & Co.
Felina Miederfabrik
Mainzer Landstraße 218
* Unterkunft unklar
1943: 2 Russinnen (O), 18 Ukrainerinnen (O)
Groß-Frankfurt-Betriebe
Gaststätten
Bleichstraße 57
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Person
Gübaro - Güterempfangsgemeinschaft u. Bahnamtliche Rollfuhr GmbH
Hauptgüterbahnhof
Südl. Zufuhrstraße
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 12 Polen, 5 Weißruthenen, 1 Litauer
1943: 16 Litauer, 1 Ukrainer
Günther & Co.
Präzisionswerkzeugfabrik
Voltastraße 41
* Marburger Straße 28 (Gemeinschaftslager Teves)
1943: 15 Ostarbeiter (ev. Übersieldung ins Galluslager)

* Alt Praunheim 13 und 42
Franzosen, Niederländer, Litauerinnen, Belgier und 1 Russin (keine näheren Angaben)
Günther & Kleinmond
Frankfurter Präzisions-Werkzeugfabrik GmbH
Eschborner Landstraße 112
* Im Winter 1942 wurde eine Baracke auf dem Fabrikgelände für französische Fremdarbeiter errichtet. Französische Fremdarbeiter der Firma waren auch im „Volkshaus Sossenheim“, Siegener Straße untergebracht. Die Firma hat mindestens seit 1942 auch sowjetische Fremdarbeiter beschäftigt.
Wilhelm Hage
Fittingsfabrik
Solmsstraße 70 - 74
* Marburger Straße 28 (Gemeinschaftslager Teves)
31.5.1943: 9 Ostarbeiterinnen (1 Mann)
Gebr. Haldy
Kohlenhandelsgesellschaft mbH
Bockenheimer Landstraße 19
* Schmickstraße 63
1943: keine näheren Angaben bekannt
Harry W. Hamacher
Spedition
Neue Mainzer Straße 25
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose
Happel Söhne
Dachbedeckungsgeschäft
Friedberger Anlage 2
* keine nähere Angaben (eventuell private Unterbringung)
1943: 1 Franzose
Heinrich Hartherz
Gurkenkonserven- und Sauerkrautfabrik
Weismüllerstraße 19 - 21
* Röderbergweg 270 (Café „Röderbergschlösschen“, s. a. Fa. Claus Meyn)
21.9.1942: 25 Russen
1943: 53 Ukrainerinnen (O, 27 Männer)
1944: 24 Frauen
Hartmann & Braun AG
Elektrische und wärmetechnische Messgeräte, Königsstraße 97 (heute Gräfstraße)
* Adalbertstraße 16 (Hotel „Rheingauer Hof“)
21.9.1942: aufgeführt ohne Angaben
1943: 79 Ukrainerinnen (O), 7 Tatarinnen (O), 3 „Sonstige“ Frauen

* Arndtstraße 45
21.9.1942: 30 Französinnen

* Eschborner Landstraße 55-57 (Gemeinschaftslager, s. a. Firma SeIl)
keine näheren Angaben

* Falkstraße
keine näheren Angaben

* Hindenburgstraße 200 (heute Ludwig-Landmann-Straße)
Im Herbst 1942 stellte Hartmann & Braun einen Bauantrag für die Errichtung von Wirtschafts- und Verwaltungsbaracken am Westring und zur Verpflegung ausländischer Arbeiter vermutlich für die Erweiterung eines bereits bestehenden Lagers. Die Baracken wurden Anfang 1943 jedoch an der Hindenburgstraße aufgestellt. Das Lager soll bereits ab 1941 bestanden haben und war 1945 mit etwa 340 Personen belegt gewesen.
1943: 25 Russinnen (O), 252 Ukrainerinnen (O) (1 Mann), 67 Weißruthenierinnen (O), 5 volksdeutsche Frauen

* Hausener Weg
keine näheren Angaben bekannt

* Lettow-Vorbeck-Straße (heute Stephan-Heise-Straße)
keine näheren Angaben bekannt

* Lorscher Straße 8 (Ecke Alexanderstraße, Hotel „Deutscher Hof“)
21.9.1942: 58 Franzosen
1943: 76 Französinnen, 1 Flämin, 1 Polin (S)

* Solmsstraße 17
1943: 46 Französinnen, 2 Fläminnen, 2 Italienerinnen, 1 Polin (S).
Das Lager war von Mai 1942 bis 1945 mit insgesamt 150 Personen belegt gewesen, bis Oktober 1942 auch mit Männern.

* Schwarzwaldstraße (evtl. Nr. 11, Turnverein Niederrad)
21.9.1942: 10 Polen
Richard Henning & Co.
(Inh. Ernst Schmittmann)
Fabrik photographischer Apparate und Artikel
Emser Straße 28
* Marburger Straße 28 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Henninger Bräu AG
Wendelsweg 64
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 14 Polinnen (4 Männer), 1 Ukrainer, 1 Franzose, 3 Belgier, 1 Holländer
1943: 2 Russen (O), 19 Ukrainerinnen (= O, 2 Männer), 14 Polinnen (= G, 4 Männer), 10 Litauerinnen (5 Männer)

* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
August 1943: 2 Westarbeiter
Wilhelm Herbel
Bau-, Möbel- und Modellschreinerei
Kaufunger Straße 16
* Kaufunger Str. 16
31.5.1943: 2 Franzosen
Heinrich Herget
Möbeltransport
Berger Straße 147
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
F. W. Herrmann
Blechwarenfabrik
Bornheimer Landwehr 36 - 44
* Mainzer Landstraße 220
1943: 54 Ukrainerinnen (O)
Hessen-Nassauische Gas AG
Zuckschwerdtstraße 28
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 10 Russen
1943: 20 Russen (O)
Karl Hettler
Spenglerei und Blechbearbeitung
Uhlandstraße 44
* Weiherstraße 1 (Sammellager)
5 Franzosen, 1 Holländer und 1 Serben
Heuler Josef Heuler
Automobilbetrieb
Kreuznacher Straße 18
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Personen
Hinkel & Sohn GmbH
Elektrische Anlagen
Neue Mainzer Straße 16
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Holländer
Hochtief AG, vorm. Gebr. Helfmann
Bockenheimer Landstraße 24 - 26
* Ziegelei Heddernheim (vermutlich Steinbacher Hohl)
21.9.1942: 42 Tschechen, 20 franz. Kriegsgefangene , 28 Italiener
1943: 8 Russen (O) (3 Frauen), 35 Ukrainer (O), 1 Polin (G), 81 Protektoratsangehörige, 15 Franzosen, 1 Flame, 5 Holländer, 14 Italiener, 23 Deutsche

* Zeilweg
keine näheren Angaben bekannt
Das Lager bestand eventuell nur für die Dauer von Bauarbeiten.

* Alte Mainzer Gasse 1
keine näheren Angaben bekannt

* Ziegelei Eschborn (Eschborner Landstraße 172?)
1942: 36 Russen, 1 Franzose, 1 Holländer, 1 Italiener
1943: 10 Russen, 1 Franzose, 1 Italiener, 4 Deutsche
Höchster Gießerei L. Scriba GmbH
Eisengießerei
Bolongarostraße 90
* Bolongarostraße 90
1942: 3 Franzosen
G. Hoffmann
Baustoffe
Kaiserstraße 39
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1943: 1 Franzose
Karl (W.) Hoffmann II (?)
Eisenkonstruktionen
Falkstraße 34
* Kastellstraße 20
21.9.1942: 34 Deutsche
1943: 40 Deutsche
Erich Hofmann
Photoatelier und Handlung
Kaiserstraße 72
* Reuterweg 91 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Paul Holfter
Hansa Großwäscherei
Goldsteinstraße (151)
(ehem. Müllverbrennungsanstalt)
* Goldsteinstraße
21.9.1942: 36 Russinnen (6 Männer), 3 französische Kriegsgefangene
A. Hölzer
Nordend-Garage
Schwarzburgstraße 42
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose
Johannes Holzhauer
Konservenfabrik
Kesselbergstraße 30 - 34
(heute Hahnstraße)
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 17 Russinnen
1943: 5 Russinnen, (O) 14 Ukrainerinnen (O)
Philipp Holzmann AG
Bauunternehmung
Taunusanlage 1
* Niddastraße 56 (s. a. Matra Werke)
21.9.1942: 1 Pole, 1 Slowake, 20 Tschechen, 1 Franzose, 1 Holländer, 7 Italiener, 1 Schweizer, 19 Deutsche
1943 (als B-Lager ausgewiesen): 2 Polen (G), 1 Slowake, 8 Protektoratsangehörige, 2 Franzosen, 1 Holländer, 2 Italiener (1 Frau), 21 Deutsche (2 Frauen )

* Oskar-von-Miller-Straße 51
21.9.1942: 80 Tschechen, 2 Franzosen, 83 Italiener
1943: 4 Polen (S), 41 Protektoratsangehörige, 65 Franzosen, 3 Flamen, 51 Italiener, 1 Spanier, 3 Deutsche (1 Frau)
Sommer 1944: 20 Russen, 6 Tschechen, 1 Franzose
ab Oktober 1944: 17 Russen, 1 Pole, 7 Litauer, 7 Tschechen, 15 Franzosen, 4 Belgier, 1 Holländer, 1 Italiener, 1 Schweizer
Einige der in diesem Lager Untergebrachten waren bei dem Bauunternehmen Georg Lönholdt, Intzestraße 12, beschäftigt.
Otto Hummel
Schlosserei
Offenbacher Landstraße 489
* Offenbacher Landstraße 489
21.9.1942: 26 Russen
I.G. Farbenindustrie AG
Verwaltung: Grüneburgplatz 20
* Unterkunft unklar ( möglicherweise Grüneburgplatz)
21.9.1942: 8 Russen

Werk Hoechst:
* Lager Wasserturm
keine näheren Angaben bekannt

* Lager Ledigenheim, Pfaffenwiese 300
keine näheren Angaben bekannt

* in 10 Gastwirtschaften
21.9.1942: 570 Russen (281 Frauen), 116 Litauer, 77 Polen, 3 Slowaken, 5 Tschechen, 1 Ungar, 20 Kroaten, 583 Franzosen (338 Kriegsgefangene, 1 Frau ), 478 Flamen, 43 Wallonen, 48 Holländer, 345 Italiener, 1 Spanier, 212 Algerier.
1943: 880 Russen (O) 401 Frauen ), 24 Tataren (O), 95 Litauer, 78 Polen (G) (1 Frau ), 4 Slowaken, 4 Protektoratsangehörige, 290 Kroaten (48 Männer), 765 Franzosen (303 Kriegsgefangene, 3 Frauen ), 555 Flamen (15 Frauen ), 165 Wallonen, 61 (72) Holländer (1 Frau ), 36 Däninnen, 273 Italiener, 18 volksdeutsche Frauen

* Lager Sulzbach
21.9.1942: 64 Franzosen, (91 Dänen?)
1943: 59 Franzosen, 94 Dänen

Werk Griesheim:
* Eifelstraße 2
Auf dem Gelände einer Gastwirtschaft wurden 1943 Baracken errichtet, keine näheren Angaben bkannt.

* Saarbrücker Straße 6 (Turnhalle des Turnvereins Schwanheim von 1872 und zusätzlich errichtete Nebengebäude für französische Kriegsgefangene)
keine näheren Angben bekannt

* Stroofstraße (vermutlich Tor II; Barackenlager auf dem Werksgelände, 1942 und 1943 mehrfach erweitert)
21.9.1942: 78 Russen, 12 Tschechen, 9 Slowaken, 76 Ostländer, 201 Franzosen (136 Kriegsgefangene), 144 Flamen, 13 Wallonen, 27 Italiener
1943: 236 Ukrainer (3 Frauen, davon 62 G, 174 O), Polen, 18 Litauer, 6 Slowaken, 11 Protektoratsangehörige, 120 Franzosen 230 Flamen, 17 Holländer, 3 Spanier, 22 Italiener, 149 nicht näher bestimmte Kriegsgefangene

Werk Mainkur:
(Fechenheim, Hanauer Landstraße 528)

* Alt Fechenheim 30 (3. Etage eines Fabrikgebäudes )
1943: 22 Ukrainerinnen (O), 2 Russinnen (O)

* Alt Fechenheim 63 (später verlegt nach 118
keine näheren Angaben bekannt

* Friedrichshafener Straße 25 (Ecke Orber-/Steinauer Straße)
(heute: Casellastraße)
1942: 29 Belgier
Am 15.5.1945 noch mit „Russen“ belegt. Möglicherweise wurde das Lager auch als Durchgangslager für Heimattransporte genutzt.

* Hydronstraße
1942: 1 Holländer, 1 Sudetendeutscher, 6 Deutsche

* Unterkunft unklar
1940: 40 Franzosen (Kriegsgefangene)
21.9.1942: 25 Italiener
1943: 4 Franzosen, 48 Flamen (2 Frauen ), 25 Italiener

Durchgangslager für Heimattransporte:
* Jakobsbrunnenstraße
Am 15. 5.1945 noch mit „Russen“ belegt.

* Am Rütschlehen
Am 15.5.1945 noch mit „Russen“ belegt.

* Am Saalenbusch
Am 15.5.1945 noch mit „Russen“ belegt.

* An der Seehecke
Am 15. 5.1945 noch mit „Russen“ belegt.

* Konstanzer Straße
Am 15.5.1945 noch mit „Russen“ belegt.
.
Industrie- und Handelskammer
(Gauwirtschaftskammer)
Börse
* Borsigallee (Interessengemeinschaft Lager Riederwald)
1943: 33 Russen, 57 Ukrainer, 1 Tatare, 52 Litauer, 5 Franzosen

* Rödelheim/Gallus (keine genaue Anschrift bekannt)
1943: 22 Russen (= O, 1 Frau ), 80 Ukrainer (O), 2 Polen (G)
Dr. Jacobi & Co.
Automobilbetrieb
Mainzer Landstraße 187
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 6 Personen
W. A. Jäger
Spiralfedernfabrik
Ingolstädter Straße 13
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Walter Janietz
Textilwerke
Königstraße 48
* Marburger Straße 28 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
A. von Kaick
Generatorenwerk
Friedberger Landstraße 298
(Werk 1)
*Friedberger Landstraße 298
1944: 58 Ukrainer (16 Frauen), 6 Franzosen

* Allerheiligenstraße 28 (Sammellager für Westarbeiter)
1943: 11 Personen
Michael Kämpf
Maschinenfabrik
Arnsburger Straße 68 - 70
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager für Ostarbeiter)
1943: 27 Ostarbeiter

* Rückertstraße 53 (Sammellager)

* Arnsburger Straße 68 - 70
1943: 27 Ostarbeiter (O)
M. Kellermann
Schneidermeister
Kronberger Straße 19
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Franzosen
Friedrich Kilian
Sackgroßhandel
Eichwaldstraße 8-10
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1 Belgier (keine näheren Angaben bekannt)
Kistner & Wolf„Polifix“
Maschinenfabrik
Taunusstraße 52-60
*Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Ferdinand Klein AG
Schmier- und Treibstoffe
Schielestraße 15-17
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Vittorio Klostermann
Verlag
Klüberstraße 6
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Kohlenunion GmbH
Marienstraße 12
(Hauseigentümer: Raab & Karcher)
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 7 Russen

* Reuterweg 91(Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Berger Straße 258 (Hauseigentümer: Stadt Frankfurt am Main)
keine näheren Angaben bekannt
Kolb, Rieber & Co.
Maschinenwerke
Schwedlerstraße 2 - 4
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt

* Fischerfeldstraße 13
keine näheren Angaben bekannt
Krause & Co. KG
Häute
Speicherstraße 9
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose
Artur Krohn
Autorreparaturwerkstatt
Weilburger Straße 6
*Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose, 1 Flame
Ewald Kroth
Chemische Fabrik
Gartenstraße 47
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Krupp Kraftfahrzeuge GmbH
G. Heuser
Verkauf und Reparaturen
Hanauer Landstraße 200
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Holländer
Kugelfischer
Schweinfurt am Main
Ingenieurbüro Frankfurt am Main
Kaiserstraße 35
Mainzer Landstraße 112
* keine näheren Angaben bekannt
Franz Kullmann
Bäckerei
Lenaustraße 72
* Lenaustraße 72
1 Ostarbeiterin (keine näheren Angaben bekannt)
Kurbelwellen
keine näheren Angaben
* Reuterweg 91 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Ludwig Landefeld
Spedition
Ludwigstr 47
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Niederländer (keine näheren Angaben bekannt)
Lanninger-Regner AG
Beregnungsanlagen, Armaturen für Feuerlöschzwecke
Auf der Insel 16
* Siegener Straße 22 (Gemeinschaftslager Sossenheim, Kohlen-Noll)
1942 – 1944: 6 Ostarbeiter

* VDM Lager Rödelheim
1944/45: 5 Holländer, 1 Belgier

* Lager Merz Werke (vermutlich Eschborner Landstraße 20)
1944/45: 11 Ostarbeiter
Heinrich Launhardt
Baugeschäft
Weinstraße 15
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Westarbeiter
Lenz & Co.
Baugesellschaft/Kolonialgesellschaft
Moselstraße 2
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Georg Lönholdt
Straßen-, Bahn-, Kanal- und Hochbau
Intzestraße 12
* Oskar-von-Miller-Straße 51
Die Fremdarbeiter der Firma waren in einem Lager der Holzmann AG untergebracht (s. dort).
Lorsch & Schmidt
im Adressbuch kein Eintrag
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Ludwigs & Gerhardts
Lackfabrik
Friesstraße 23
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Carl Ludwigsen
Metallgroßhandlung und Metallschmelzwerk
Kaiserstraße 16
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Lurgi Apparatebaugesellschaft
Gervinusstraße 17 - 19
Lurgi Werkstätten GmbH
Mousonstraße 42
(heute Gwinnerstraße)
* Nussberg 72 (heute Kettelerallee, „Bornheimer Ratskeller“, s. a. Cornel)
1942: 29 Franzosen
1943: keine Angaben
Das 6. Polizei-Revier meldete 1946 an die UNRRA für die Zeit von Feb. 1942 bis März 1945 28 Franzosen.

* Am Schießrain 4 (Turnhalle)
21.9.1942: 47 Russen, 7 Polen
1943: 23 Ukrainer, 53 Weißruthenen, 27 Franzosen (wahrscheinlich im Lager Nussberg)
Laut Meldung des 6. Poizei-Reviers an die UNRRA waren hier Russen, Holländer und Franzosen untergebracht. Eine ergänzende Liste weist lediglich „58 Russen“ aus.
1945 wird das Lager beschrieben: „80 Personen (Russen), keine Betten, in sehr schlechtem Zustand.“ Mindestens ein bei Lurgi beschäftigter Fremdarbeiter ist in Hadamar umgekommen.

* Mousonstraße 42 (heute Gwinnerstraße)
Nach der Meldung des. 6. Polizei- Reviers waren hier zwischen 1943 und 1945 Ukrainerinnen untergebracht.
Main Gaswerke AG
Gaswerk Ost: Schielestraße 18 - 38
Gaswerk West Solmsstraße 28 - 48
* Schielestraße 28 (Baracke an der Ecke Riederhofstraße)
21.9.1942: 16 Russen, 10 Litauer
1943: 31 Russen (O), 8 Litauer
1944: 38 Russen, 3 Litauer, 9 Franzosen

* Solmsstraße 40
1940: 20 französische Kriegsgefangene
1943: 18 Ukrainer (G), 22 Polen (G), 12 franz.ösische Kriegsgefangene
Main Kraftwerke AG
Schützenbleiche 1-9
* Schützenbleiche 7
keine näheren Angaben bekannt
Johann Mankel
Weinkellerei
Schäfergasse 19
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Westarbeiter
Ludwig Markmiller
Maschinenbau
Darmstädter Landstraße 125
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Holländer
Matra Werke GmbH
Maschinen, Vorrichtungen und Werkzeuge für die Automobilerhaltung
Mainzer Landstraße 193
Werk Ost: Dieselstraße 30 - 40
* Dieselstraße (Ecke Karl-Benz-Straße)
Lager aus drei Baracken, Erweiterung war 1942 geplant (keine näheren Angaben bekannt)

21.9.1942: 13 Russen, 43 Belgier
1943: 10 Russen (O), 35 Litauer, 1 Kroate, 77 Franzosen (23 Frauen), 1 Wallone, 101 Flamen (21 Frauen), 1 Holländer

* Niddastraße 45)
21.9.1942: 43 Litauer

* Burglehen 9
Litauer (keine näheren Angaben bekannt)
Wilhelm Mauer
Holzbau
Bolongarostraße 79 - 81
* Bolongarostraße 79
1942: 14 Russen
1943: 5 Russen (O), 7 Franzosen

* Fischerfeldstraße 13
(Sammellager)
Mayfahrt Maschinenfabrik
vorm. Ph. Mayfarth & Co. GmbH
Orber Straße 4 - 6
* Orber Straße 4 - 6 (Barackenlager auf dem Firmengelände)
1942 waren zwei Baracken ausgebrannt und wurden durch Neubauten ersetzt.
21.9.1942: 257 Russen (137 Frauen, 120 Kriegsgefangene), 54 Ostländer, 69 Bulgaren, 25 franz. Kriegsgefangene, 37 Italiener
1943: 113 russische Kriegsgefangene, 130 Ukrainer, 51 Bulgaren, 45 Litauer, 62 Franzosen (21 Kriegsgefangene), 3 Holländer, 26 Italiener, 1 Spanier, 1 Volksdeutsche

* Ottostraße 5 (Hotel „Prinz Otto“)
1943-45: 100 Personen (Franzosen, Belgier und Holländer). Es ist unklar, ob diese Gruppe mit den oben angeführten Westarbeitern identisch ist.

* Wilhelmshöher Straße 106
1942 - 45 Ukrainer (keine näheren Angaben bekannt)
Meides & Bamberg
Spannwerkzeuge
Gluckstraße 11
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose
Karl Merkelbach
Schuhmaschinenfabrik
Robert-Mayer-Straße 52
* Marburger Straße 28 (Gemeinschaftslager Teves)
31.5.1943: 22 Ostarbeiter
Merz Werke
Präzisionsmechanik
Fritz u. Georg Merz
Eschborner Landstraße 52 - 56
* Eschborner Landstraße 20 (s.a. DVSG, Torpedo-Werke)
1944 errichtete die Firma auf diesem Gelände zwei Baracken. Angaben über Anzahl und Nationalität der hier Untergebrachten, gibt es nicht.

* Lorscher Straße (keine Nummer bekannt, evtl. auf dem Gelände einer früheren Ziegelei)
1942: Lager aus Holzbaracken (keine näheren Angaben bekannt)

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Westarbeiter
Messer & Co.
Apparate und Werkzeuge für die autogene Metallverarbeitung
Hanauer Landstraße 314 - 326
* Hanauer Landstraße 314-326, Barackenlager auf dem Werksgelände
(Die Zahlen für 1943 schließen die unten genannten Lager ein.)
21.9.1942: 18 Russen, 27 Weißruthenen, 50 Litauer
1943: 83 Russinnen (= O, 36 Männer), 20 Weißruthenen (O), 47 Litauer, 5 Bulgaren, 120 Franzosen (8 Frauen), 3 Wallonen, 22 Flamen, 46 (47) Holländer (2 Frauen), 7 Italiener
bis Sept. 1944: 145 Russinnen (40 Männer), 20 Polinnen, (9 Männer), 15 Litauerinnen (2 Männer), 1 Flame, 15 Holländer
ab Okt. 1944: 101 Russen (47 Frauen), 26 Litauer (2 Frauen), 73 Franzosen, 11 Belgier (2 Frauen), 65 Holländer

* Kämmereistraße 1
(Gebäude „arisiert“, ehem. Rechneistraße, Altstadt, verlief parallel zur Fischerfeldstraße auf dem heutigen Arbeitsamtsgelände)
1942: 4 Litauer, 10 Italiener
1943: siehe oben
Nach der Meldung des 1. Polizei-Reviers vom 21. März 1946 waren hier zwischen 1942 und 1944 30 „Polen und Russen“ untergebracht. Das Lager wurde im März 1944 durch einen Fliegerangriff zerstört.

* Uhlandstraße 44 - 48 (Gemeinschaftslager für Ostarbeiter)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Hans Metz & Co.
Präzisionsfabrik für Form- und Drehstähle
In der Au 2
* In der Au 2
21.9.1942: 2 Rumänen, 1 Jugoslawe, 4 Franzosen, 1 Holländer
1943: 21 Franzosen, 7 Holländer, 4 Flamen
Meuser & Co. GmbH
Werkzeugmaschinenfabrik
Hanauer Landstraße 475
* Pfortenstraße 55 (Turnhalle der „Turn- und Sportgemeinde Fechenheim 1885“)
1943: Das Lager wurde im Februar 1943 für zunächst 35 Franzosen eingerichtet, die Zahl wurde noch Im gleichen Jahr auf 53erhöht.
Claus Meyn KG
Glasdachfabrik
Weismüllerstraße 16 - 18
* Röderbergweg 270 (Röderbergschlösschen, s. a. H. Hartherz)
1942: 25 Russen
1943: 26 Ukrainer
1944: 20 Ukrainer, 10 Polen
Miag Werk
Bau von Acker- und Straßenschleppern
Mainzer Landstraße 332 - 331
(Ecke Lahnstraße)
* Offenbacher Landstraße 489
21.9.1942: 32 Russen

* Gutleutstraße 266
Im Winter 1942 wurden zwei Unterkunftsbaracken von Miag auf stadteigenem Gelände errichtet.
1943: 55 Russen (= O, 24 Frauen)
Milchversorgung Frankfurt am Main
Weismüllerstraße 25 - 29
Merianstraße 18 - 22
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1942/1943: zeitweise 1 Franzose, 1 Belgier

* Reuterweg 91(Sammellager)
1943: 1 Franzose
Maschinenfabrik Moenus AG
Voltastraße 74 - 80
* Solmsstraße 35
1943: 30 Russinnen (O), 20 Ukrainerinnen (O)
Monitor Record
Apparatebau
Dr. Theodor Beiser
Hanauer Landstraße 3 - 5
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
22.10.1943: 3 Franzosen
Josef Münstermann & Co.
Lebensmittel- und Eiergroßhandlung
Landgrafenstraße 12
* Marburger Straße 28 (Gemeinschaftslager Teves)
1943: 3 Ostarbeiter
Karl Nagel
Metallgroßhandlung
Roonstraße 17
(heute Georg-Voigt-Straße)
* Dieselstraße
1944 wurd eine Baracke für 30 Kriegsgefangene 1944 auf dem Gelände der städtischen Hafenbahn errichtet (eine näheren Angaben bekann).

* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Naxos Union
Schleifmittel- und Schleifmaschinenfabrik
Waldschmidtstraße 43
Werk: Wittelsbacher Allee/Ecke Wingertstraße und Orber Straße 8
* Waldschmidtstraße 33 (Wohnhaus mit Durchgangsmöglichkeit zum Werksgelände)
21.9 1942: 3 Kroaten, 8 Polen, 1 Tscheche, 2 Franzosen (1 Frau), 16 Italiener, 15 „Sonstige“
1943: 64 Russen (davon 24 Kriegsgefangene, 40 (O; 2 Frauen), 2 Tataren (O), 87 Ukrainerinnen, (O, 32 Männer), 24 Litauer (9 Frauen), 32 Polinnen (= O, 5 Männer), 11 Protektoratsangehörige, 2 Kroaten, 68 Franzosen (17 Kriegsgefangene, 2 Frauen), 1 Wallone, 8 Flamen, 4 Holländer, 30 Italiener (5 Frauen)

* Wingertstraße 18
21.9.1942: 32 Russinnen, 25 Polinnen (1 Mann), 9 Ostländerinnen, 7 Italiener

* Röderbergweg 145 (in Gaststätte in Naxos-eigenem Haus)
1942: 35 Russen, 20 Italiener
Laut der Meldung des 2. Polizei-Reviers an die UNRRA 1946 und dem Hausstandsbuch B 760 sind weitere Nationalitäten nachweisbar.

* Fischerfeldstraße 13 (Gemeinschaftslager für Ostarbeiter)
keine näheren Angaben bekannt

* Wittelsbacher Allee 10 (Herder Schule)
1944: 145 Russinnen (40 Männer), 15 Litauerinnen (2 Männer), 20 Polinnen (9 Männer), 1 Flame, 15 Holländer

* Orber Straße 8
1944: 27 russische Kriegsgefangene

* Eckenheimer Landstraße 126
1943/44: 20 Franzosen

* Scheidswaldstraße 28
Russinnen (keine näheren Angaben bekannt)

* Baumertstraße 30/Goetzstraße (16?)
25 sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 67, 5. Kompanie (keine näheren Angaben bekannt)
Nica Nickelindustrie
August Klüser
Kaiserstraße 38
* Eulengasse 46 (Gasthaus Katharina Jockel)
21.9. 1942: 4 Ostländer
1943: 12 Ukrainer (O), auch Italiener und Franzosen nachweisbar
Oswald Niedecker
Metallwaren- und Werkzeugfabrik
Radilostraße 19
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 3 Holländer
Nirmaier & Co. KG
Kohlengroßhandlung
Steinweg 9
* Hindenburgstraße (heute Ludwig-Landmann-Straße, Nummer unklar)
1943: 10 Polen (G), 23 Ukrainer (G)
Cubaeus F. Nitsche jr.
Pelzwaren
Gr. Eschenheimer Straße 43/Biebergasse 6
* Schärfengäßchen 6 (Lager Carl Döring)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose („gebürtiger Russe“, staatenlos)
Jakob Noll
Bauunternehmung
Leverkuser Straße 2
* Siegener Straße 22 („Volkshaus Sossenheim“)
1943: 42 Russen (O), 3 Ukrainer (O), 14 Litauer, 9 Polen (S), 1 Protektoratsangehöriger, 61 Franzosen, 1 Wallone, 4 Flamen, 3 Holländer, 29 Italiener
Georg von Olnhausen KG
Decken-, Zelte- und Markisenfabrik
Hanauer Landstraße 52
* Hanauer Landstraße 52 (Lager im 2. Stock des Geschäftshauses)
1942: 20 Russinnen
Autohaus Fritz Opel & Co.
Mainzer Landstraße 330 - 360
* Mainzer Landstraße 330 - 360

* Kriegkstraße 40

1943: 100 sowjetische Kriegsgefangene, 9 Franzosen, 2 Flamen, 6 Italiener, 4 Spanier, 138 Deutsche

Die Verteilung dieser Arbeiter auf die beiden Lager ist unbekannt.
August Osterrieth
Buch-, Stein- und Offsetdruck
Frankenallee 25
* Unterkunft unklar
1943: 50 Russinnen (O)

* Reuterweg 91 (Gemeinschaftslager)
1943: 1 Holländer, 15 Westarbeiter
Paverk
Gesellschaft für Papierverarbeitung
Mousonstraße 17
(heute Gwinnerstraße)
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 27 Russinnen (1 Mann)
1943: 19 Russinnen (O)
Petrykowsky & Fritz
Mantelfabrik
Scharnhorststraße 27
(heute Baseler Straße)
* Scharnhorststraße 27
1943: 19 Russinnen (O)
Phönix Armaturen Werk
Adolf G. Meyer
Kirschbaumweg 6
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Piepmeyer & Oppenhorst GmbH
Kohlen, Düngemittel und Treibstoffe
Neckarstraße 11
* Steinbacher Hohl
21.9.1942: 19 Ukrainer

* Darmstädter Ldstraße 380 („Sport-Forum “, Licht- und Luftbad)
1943: 17 Ukrainer (G), 8 Polen (G)

* Rückertstraße 53 (Sammellager)
ab 21.3.43: keine näheren Angaben bekannt

* Kaiserstraße 48 (Haus „Zum Reichsadler“, Rheinische Kaufhalle)
keine näheren Angaben bekannt
Hier befand sich auch eine Kantine für französische Fremdarbeiter.
Dr. Platzer
Großwäscherei
Goldsteinstraße
* Goldsteinstraße
1943: 45 Russinnen (= O, 6 Männer)
Plaubel
Optische Werkstätten und Camerafabrik
Königstraße 66
(heute Gräfstraße)
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Philipp Possmann
Großkelterei
Niddagaustraße 6 - 8
* Unterkunft unklar
keine näheren Angaben bekannt
Praunheimer Ringofenziegelei
Ziegelwerke am Steinbach
Johann W. Welker
Steinbacher Hohl
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 19 Russen (davon wahrscheinlich 9 Frauen), 9 Polen, 4 Ungarn, 2 Tschechen, 5 Franzosen, 1 Holländer
1943: 3 Russen (O), 17 Polen (G), 1 Protektoratsangehöriger, 25 Franzosen (23 Kriegsgefangene)
Carl Presser & Co.
Spedition, Schifffahrt, Lagerei
Lindleystraße 22
*Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

*Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Preveg
Präzisions-, Eisen- und Metallverfeinerungs Ges. mbH
Leipziger Straße 59
* Homburger Straße 34
21.9.1942: 37 Russinnen
1943: 35 Russinnen (O)

* Marburger Straße 28 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Privatkrankenhaus Sachsenhausen
Schulstraße 29
* Schulstraße 29
keine näheren Angaben bekannt
Prokasky & Bechthold
Schneiderei
Kaiserstraße 18-20
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Heinrich Pulver
Landwirt
Berkersheimer Untergasse 2
* Berkersheimer Untergasse 2
1 Polin
Adam Rackles
Großkelterei „Goldquell“
Falltorstraße 20
* Berger Straße 237 (Gaststätte Minna Kuhrmeier, vgl. Kelterei Cornel)
1942 – 1945: 1 Ukrainerin

* Berger Straße 10
1943 – 1945: 1 Ukrainer

* Alt Bornheim 10
1943 - 1945: Unterkunft für Ukrainer
keine näheren Angaben bekannt
Heinrich Reinhardt
Druckerei und Verlag
Taunusstraße 19
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
August 1943: 1 Person

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Westarbeiter
Rhenania
Schifffahrts- und Speditions- GmbH
Blücherplatz 1
(heute Baseler Platz)
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1943: 4 Personen
Rhenus
Transportgesellschaft mbH
Hermann-Göring-Ufer 82
(heute Speicherstraße/Untermainkai)
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Karl Riemann
Metallwaren und Werkzeugbau
Bornheimer Landstraße 52 - 54
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 3 Holländer, 1 Franzose
Ringhoffer Tatra-Werke AG
Automobile (Motore)
Frankenallee 98 - 102
* Unterkunft unklar
Tschechen, Protektoratsangehörige (keine näheren Angaben bekannt)
Der Betrieb wurde nach Ober-Erlenbach verlegt.
Röder Präzision
Hanauer Landstraße 155 - 157 und
Mainzer Landstraße 196 - 210
* Boelckestraße (heute Schmidtstraße)
1943: 116 Ukrainer (= O, 38 Frauen), 34 Polinnen, (= S, 14 Männer), 18 Franzosen (8 Frauen),
18 Flamen, 21 Holländer, 17 Kriegsgefangene (vermutlich Franzosen)

* Hanauer Landstraße 144 (Unterkünfte in Räumen in der 5. Etage und in zwei Baracken auf dem Firmengelände)
21.9.1942: 21 Russinnen, 13 Polen, 20 Franzosen (3 Frauen, 17 Kriegsgefangene)
1943: 25 Russinnen, 27 Polen (11 Frauen), 12 Litauerinnen (3 Männer), 3 Franzosen, 1 Italiener

* Am Städelshof 5-7
ca. 250 Fremdarbeiter unterschiedlicher Nationen (keine näheren Angaben bekannt)

* Fischerfeldstraße 13 („Sammellager“)
keine näheren Angaben bekannt

* Oederweg 37
1943/44 30 Belgier, 75 Franzosen, 78 Holländer, 42 Polen
Gotthilf Roth
Karosseriezubehör
Leipziger Straße 36
keine näheren Angaben bekannt
Heinrich Roth
Leder- und Treibriemenfabrik
Ludwigstraße 30
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Westarbeiter
Färberei Gebr. Röver
Chem. Reinigungswerke
Kesselbergstraße 18 - 22
(heute Hahnstraße)
* Güntherstraße (Baracke auf dem Union-Sportplatz)
21.9.1942: 79 Russinnen, 1 Böhme
1943: 82 Russinnen (= O, 8 Männer)
Im Mai 1945 noch mit 86 „Russen“ belegt.

* Unterkunft unklar
1940: 20 belgische und 10 französische Kriegsgefangene
Café Rumpelmayer
Konditorei und Café
Adolf-Hitler-Anlage 2
(heute Gallusanlage)
* Unterkunft unklar
1944: 1 Tschechin
Peter Ruppel
Holzbearbeitungswerke
Hohenzollernstraße 17
(heute Düsseldorfer Straße)
* Ginnheimer Landstraße 75
21.9.1942: 12 Kroaten, 1 Serbe, 2 Franzosen
1943: 3 Kroaten, 4 Serben, 3 Franzosen, 6 Volksdeutsche
August Ruth & Co.
Lackfabrik
Hans-Handwerk-Straße 57
(heute Langestraße)
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 4 Holländer
Samson Apparatebau AG
Schielestraße 11
Die Firma brachte bis 1943 Fremdarbeiter in folgenden Gemeinschaftslagern unter:

* Fischerfeldstraße 13
keine näheren Angaben bekannt

* Weiherstraße 1 (Gemeinschaftslager der Kreishandwerkerschaft für Westarbeiter)
keine näheren Angaben bekannt

* Weismüllerstraße 8
keine näheren Angaben bekannt
Georg Schäfer & Co.
Glasbau
Neue Mainzer Straße 24
Lager: Eilgüterbahnhof nördl. Ladestraße
*Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager )
ab 8. Oktober 1943: 1 Franzose
Peter Schäfer
Bauausführungen
Melemstraße 7
* DAF Gemeinschaftslager Gießener Straße
keine näheren Angaben bekannt

* Zeilweg
1942-1945: mind. 2 Tschechen
(evtl. Unterbringung wegen Bauausführungen )
Stahl Schanz
Adam u. Ludwig Schanz
Gartenstraße 45
Cranachstraße 8 - 16
* Werk Mühlheim am Main, Offenbacher Straße 22
1942: 46 Russen
G. Schanzenbach & Co. GmbH
Elektro- u. lichttechnische Spezialfabrik
Adalbertstraße 15
* Schloßstraße 72
1943: 1 Slowakin, 17 Französinnen
Auto Schaum
Opel Kundendienst
Hanauer Landstraße 295
* Eintracht-Sportplatz
21.9.1942: 21 Russen (1 Frau)
1943: 25 Ukrainer

* Weiherstraße 1 (Gemeinschaftslager der Kreishandwerkerschaft für Westarbeiter)
1943: 5 Franzosen
Scheel (?)
Konditorei
Kleiner Kornmarkt
(möglicherweise Nr. 9, Café Dörr)
* Reuterweg 91 (Sammellager)
seit Oktober 1943: 1 Flame oder Niederländer
Schenker & Co. GmbH
Internationale Spedition
Hafenstraße 53 - 55
* Reuterweg 91 (Sammellager)
seit Oktober 1943: 1 Franzose, wahrscheinlich 1 Holländer
Philipp Schlecht
Bäckerei
Bornheimer Landwehr 48
keine näheren Angaben bekannt
Gebrüder Schmidt GmbH
Druckfarbenfabrik
Solmsstraße 31
keine näheren Angaben bekannt
Schmidt & Clemens
Edelstahlwerk
Hanauer Landstraße 215
* Geleitstraße 10
1943: 10 Volksdeutsche

* Fischerfeldstraße 13 (Gemeinschaftslager)
1943: Ostarbeiter (keine näheren Angaben bekannt)
W. Schmidt-Diehler & Co.
Bauausführungen
Blittersdorffplatz 29
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
J. Schmitz &Co.
Luft- und Feuerschutz
Kurmainzer Straße 1
* Unterkunft unklar
1943: 17 Ukrainerinnen (= O, 8 Männer)
C. Schnell
Fabrikation von Bauern- und Gefolgschaftsmöbeln
Holzgraben 9
* Unterkunft unklar
Ukrainerinnern, Russinnen, Belgierinnen (keine näheren Angaben bekannt)
Brauerei Schneider
Brauerei/Gaststätte
Kl. Kornmarkt 19
* Reuterweg 91 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Dr. Ing. Schneider & Co.
Lichttechn. Spezialfabrik
Rebstöcker Straße 55
* Lahnstraße 19
1943: 25 Russinnen (O), 16 Ukrainerinnen (O), 2 deutsche Männer
J. & C. A. Schneider
Schuhfabriken
Mainzer Landstraße 249 - 251 und 281 - 291
* Kostheimer Straße 9
1942: 87 Flamen (20 Frauen)

* Alt Praunheim 42 und 44
1943: 5 Französinnen, 76 Flamen (13 Frauen), 1 Italienerin
Schneider-Werke GmbH
Metallbetrieb
Schielestraße 39 - 43
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 17 Russen (7 Frauen), 30 Griechen
1943: 35 Russen (= O, 3 Frauen), 11 Ukrainerinnen (= O, 2 Männer), 26 Franzosen, 1 Wallone, 1 Italiener, 28 Griechen
Schoeller & Co.
Elektrotechn. Fabrik
Mörfelder Landstraße 115-119
* Schwanthalerhof (Sammellager, Schwanthalerstraße 50)
keine näheren Angaben bekannt
Schuh Hansa
Hans von Soosten
Basaltstraße 1-3
* Basaltstraße 1
1942: 5 Litauer, 2 Flamen, 3 Holländer
1943: 5 Litauer, 4 Flamen, 4 Holländer
Farblederfabrik Bonames
Dr. Schüler KG
Am Burghof 20
(Ecke Unterer Kalbacher Weg)
* Unterkunft unklar (vermutlich Gonzenheimer Straße 41)
21.9.1942: 12 Personen
1943: 1 Franzose, 7 Flamen
Otto Schulz
Kartoffelgroßhandlung
Albusstraße 35
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Rückerstraße 53 (Sammellager)
22.10.1943: 1 Franzose
Wilhelm Schupp KG
Häutegroßhandlung
Krifteler Straße 30
* Unterkunft unklar
1943: 25 Russinnen (O)
Heinrich Schwarz KG
Hanauer Landstraße 204 - 206
* Weiherstraße 1 (Gemeinschaftslager der Kreishandwerkerschaft)
1943: 3 Franzosen, 1 Holländer

* Mousonstraße
keine näheren Angaben bekannt
Heinrich Schwarzhaupt
Fleischkonserven
Darmstädter Landstraße 125
* Unterkunft unklar
1943: 29 Ukrainerinnen (O)
Seeber & Co.
Maschinenfabrik
Geleitstraße 2 - 10
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Seeger & Co. (Kolben-Seeger)
Präzisionswerkstätten
Adalbertstraße 44 - 48
* Adalbertstraße 19 und
* Adelbertstraße 46
21.9.1942: gemeinsame Unterbringung von russischen Arbeiterinnen mit Teves

* Marburger Straße 28 (Gemeinschaftslager Teves)
1943: 97 Ostarbeiter (Russinnen, 9 Männer)

* Darmstädter Landstraße 380
21.91942: 27 Litauer
1943: 20 Litauer, 55 Franzosen, 12 Wallonen, 3 Flamen, 1 Holländer, 1 Italiener, 97 Russinnen (= O, 9 Männer)
Georg Seiffert
Metzgerei
Eschersheimer Landstraße 478
10.12.1942 – 20.4.1945 1 Ukrainerin
Alfred Sell
Autoteilefabrik
Eschborner Landstraße 55 - 59
* Eschborner Landstraße 55 - 57 Gemeinschaftslager
keine näheren Angaben bekannt (s. a. Hartmann & Braun)
Siemens & Halske AG
Technisches Büro Frankfurt am Main
Gutleutstraße 31
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Holländer
Friedrich Sinai
Großgärtnerei
Eschersheimer Landstraße 342-350
* Unterkunft unklar
1943: 17 Russen (O), 2 Weißruthenen (O), 10 Ukrainer (O), 2 Polen (= G, 1 Frau)
Stadt Frankfurt am MainBauamt-Luftschutz
* Philipp-Reis-Straße
(Festhallengelände, Großlager für Italiener)
1942: 321 Italiener
1943: 326 Italiener

* Am Biegwald (Turnverein Vorwärts)
21.9.42 1942: 9 Litauer, 66 Holländer
1943: 1 Kroate, 2 Protektoratsangehörige, 12 Franzosen, 8 Flamen, 73 Holländer

* Ginnheimer Hohl 2 (Gasthaus „Zum Adler“)
1943: 20 Russen, 40 Ukrainer

* Hausener Weg
keine näheren Angaben bekannt

* Spatzengasse 12 (Turnhalle des Turnvereins Oberrad 1872 e.V.)
Die Unterkunft wurde am 5. Oktober 1943 durch einen Luftangriff zerstört (keine näheren Angaben bekannt).

* Schloßstraße 125
1943: wahrscheinlich Unterkunft für Franzosen (keine näheren Angaben bekannt)

* Unterlindau (vermutlich Nr. 21 - 23, ehemalige Synagoge)
1944: Ostarbeiter (keine näheren Angaben bekannt)

Bauamt Bestattungswesen
* Eschersheimer Landstraße 219
ab 1943: 113 Ostarbeiter (Ukrainer) die auf dem Hauptfriedhof und im Luftschutz gearbeitet haben, sind namentlich bekannt.

* Unterkunft unklar
20 Polen (keine näheren Angaben bekannt)

Städt. Hafenverwaltung, Speicherstraße 24
* Speicherstraße (Westhafen)
mehrere Lager für verschiedene Nationen (keine näheren Angaben bekannt)

* Schwanheimer Straße 175
1940: 20 Franzosen

* Unterkunft unklar
21.9.1942: 10 Franzosen
1943: 15 Franzosen, 2 Flamen

Städtische Straßenbahn, Horst-Wessel-Platz 3 (heute: Rathenauplatz)
* Unterkunft unklar
1943: 19 Franzosen, 18 Holländer

* Dillenburger Straße/Nassauer Straße (Depot Heddernheim)
keine näheren Angaben bekannt

Städtisches Weingut , Hofheim am Main
1942 -1946 mindestens eine Polin

Stadtarchiv, Weckmarkt 3

Städtisches Krankenhaus, Eschenbachstraße 14

Städtisches Krankenhaus Frankfurt am Main-Höchst, Gotenstraße 6
David Stempel AG
Hedderichstraße 104 - 116
* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Heinrich Steuernagel
Friseurgeschäft
Neue Mainzer Straße 23
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 2 Franzosen
F. Strauch & Co.
Ziegelei-Tonwerke Heppenheim
Hindenburgstraße (o. Nr.)
* Hindenburgstraße 90 (heute Ludwig-Landmann-Straße)
keine näheren Angaben bekannt
Süddeutsche Kühlhaus GmbH
Kühlhaus-Eisfabrik
Kleyerstraße 82
* Unterkunft unklar
1943: 2 Slowaken, 8 Franzosen, 2 Flamen
Telefonbau & Normalzeit GmbH
Lehner & Co.
Mainzer Landstraße 134 - 142 und
Kleyerstraße 79-87
* Unterkunft unklar
April 1942: 53 Litauer
21.9.1942: 66 Russen, 43 Litauer
1943: 3 (= O) Russinnen (1 Mann), 229 Ukrainerinnen (= O, 89 Männer)
Alfred Teves
Maschinen- und Armaturenfabrik
Gustavsburger Straße 31
Werk Bonames:
Homburger Landstraße 455
Werk Fechenheim:
Friedrichshafener Straße 30
Insgesamt beschäftigte die Firma Teves folgende Fremdarbeiter, wobei die Verteilung auf die unten aufgeführten Lager unklar ist:
21.9.1942: 244 Russen (204 Kriegsgefangene, 5 Frauen) 17 Ukrainer (6 Frauen), 54 Litauerinnen (24 Männer), 1 Kroate, 1 Jugoslawe, 17 Bulgaren, 1 Ungar, 2 Tschechen, 79 Franzosen (63 Kriegsgefangene), 45 Flamen, 3 Holländer, 1 Spanier, 125 Italiener
1943: 323 Russen (davon 96 O, 227 Kriegsgefangene, 47 Frauen) 10 Tataren (O), 49 Litauerinnen (21 Männer), 1 Pole (G), 2 „Andere“ (G) 3 Kroaten, 2 Ungarn, 1 Protektoratsangehöriger, 199 Franzosen (57 Kriegsgefangene, 25 Frauen), 169 Flamen (2 Frauen), 20 Holländer, 105 Italiener, 1 Volksdeutscher, 20 „Sonstige“

* Am Städelshof 5 - 7

* Ackermannwiese (wahrscheinlich Ackermannstraße zwischen Nr. 42 und 60)
Das Lager wurde wahrscheinlich im Frühjahr 1943 eingerichtet

* Homburger Landstraße 455

* Josef-Wolff-Straße 1 (Gelände der „Griesheimer Turngemeinde 1879“)

* Klostergasse 8

* Marburger Straße 28 (Sammellager)

* Sondershausenstraße (vgl. Reichsbahn)

* Neu Isenburg, Gravenbruchring 201

* Friedensstraße 9 (Kaffee Messing)
Tewes & Braun
Mitteldeutsche Kühlerfabrik
Lahnstraße 53 und
Weismüllerstraße 20 - 22
* Weismüllerstraße 20
21.9.1942: 10 Ukrainer
1943: 10 Ukrainer (O)
Thomasbräu
Restaurant, Jean Max Meyer
Hochstraße 54
* Hochstraße 54
1 Ukrainerin (keine näheren Angaben bekannt)
Thyssen-Rheinstahl AG
Eisen-Großhandlung
Franziusstraße 10 - 14
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
22.10.43: 1 Franzose
Torpedo-Werke AG
Büromaschinen und Fahrräder
Alexanderstraße 69
* Alexanderstraße 69
1943: 11 Litauer, 11 Russinnen (O)

* Eschborner Landstraße 6
1943: 11 Italiener

* Eschborner Landstraße 20 (Gemeinschaftslager, s.a. DVSG und Merz)
1943: 11 Russinnen

* Niddagaustraße 7 (Turnhalle des „Rödelheimer VfL“)
21.9.1942: 52 Russen (12 Frauen), 12 Ostländer, 2 Franzosen, 3 Flamen, 10 Italiener
1943: 57 Franzosen, 1 Italiener
Walter Trapp
Eisen- und Altstoffhandel
Franziusstraße 6
* Roonstraße 17 (heute Georg-Voigt-Straße)
21.9.1942: 46 Ukrainer
1943: 44 Russen (O) und Ukrainer (O)
Uhren- und Telefongesellschaft (Uhteg)
Dr. Willy Schnell & Co.
Westerstraße 4
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943:1 Belgier
Hugo Umbehr
Kaufmann
Oskar-von-Miller-Straße 39 - 41
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 1 Franzose
Union Krafttransport-Betriebe
Paul Posselt
Betriebsstelle Frankfurt am Main
Mayfahrtstraße 15
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
22.10.1943: 3 Franzosen
V.I.B. Apparatebau GmbH
Gutleutstraße 296
* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: 26 Westarbeiter
VAG Vakuum- und Kolbengesellschaft
Otto Graf & Co.

Eschborner Landstraße 172 a
* Eschborner Landstraße 172 a
keine näheren Angaben bekannt
H. & K. Vatter
Möbelhaus, Inneneinrichtungen
Allerheiligenstraße 42
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Rückertstraße 53 (Sammellager)
22.10.1943: 1 Franzose
VDM Vereinigte Deutsche Metallwerke
Hessestraße

VDM Halbwerkzeuge GmbH
Hessestraße

VDM Luftfahrtwerke
Emser Straße
* Emser Straße (Freihallengelände an der Messe)
1942: mindestens 251 sowjetische Kriegsgefangene
1942: 1094 Russen (517 Kriegsgefangene, 154 Frauen), 216 Ukrainer (92 Frauen), 156 Weißrussen (1 Frau), 141 Polen, (4 Frauen), 2 Armenier, 1 Rumäne, 1 Bulgare, 5 Serben (1 Frau), 3 Slowaken, 1 Tscheche, 4 Ungarn (1 Frau), 101 Kroaten, 827 Franzosen (762 Kriegsgefangene), 1 Elsässer, 2 Wallonen, 24 Flamen, 410 Holländer, 310 Italiener, 2 Spanier, 8 „Sonstige“, 210 Deutsche
1943: 899 Russen (383 Kriegsgefangene, 129 Frauen), 338 Ukrainer (150 Frauen), 163 Weißruthenen (2 Frauen), 12 Tatarinnen, 29 Litauerinnen (6 Männer), 139 Polen (8 Frauen), 2 Serben (1 Frau), 57 Kroaten (1 Frau), 1 Rumäne, 5 Ungarinnen (2 Männer), 4 Slowaken, 59 Protektoratsangehörige, 1.264 Franzosen (616 Kriegsgefangene, 59 Frauen), 2 Wallonen, 113 Flamen (2 Frauen), 544 Holländer, 7 Bulgaren (1 Frau), 223 Italiener (1 Frau), 4 Spanier, 105 Volksdeutsche (1 Frau), 146 Deutsche, 16 „Sonstige“ (1 Frau)

* Berkersheimer Weg (wahrscheinlich auf dem Sportgelände)
keine näheren Angaben bekannt

* Zeilweg
Für das Lager Zeilweg sind ab 1942 etwa 1.400 Namen in einem eigens eingerichteten Hausstandsbuch (Nr. 2084) nachgewiesen.

* Niddawiese (wahrscheinlich Niedwiesenstraße?)
Für 21.9.1942 sind nachgewiesen:
5 Serben (1 Frau), 3 Slowaken, 2 Spanier, 1 Tscheche, 216 Ukrainer (92 Frauen), 4 Ungarn (1 Frau), 1094 Russen (152 Frauen, 517 Kriegsgefangene), 2 Armenier, 1 Elsässer, 8 „Sonstige“, 767 Franzosen (702 Kriegsgefangene, vermutlich 7 Frauen), 210 Deutsche, 24 Flamen, 2 Wallonen, 1 Bulgare, 410 Holländer, 310 Italiener (vermutlich 3 Frauen), 101 Kroaten, 141 Polen (4 Frauen), 1 Rumäne, 156 Weißruthenen (1 Frau)
Für 1943 sind nachgewiesen:
146 Deutsche, 105 Volksdeutsche (1 Frau), 1.264 Franzosen (616 Kriegsgefangene, 59 Frauen), 383 sowjetische Kriegsgefangene, 7 Bulgaren (1 Frau), 544 Holländer, 113 Flamen (2 Frauen), 2 Wallonen, 4 Spanier, 223 Italiener (1 Frau), 59 Protektoratsangehörige Männer, 4 Slowaken, 5 Ungarn (3 Frauen), 57 Kroaten (1 Frau), 2 Serben (1 Frau), 139 Polen (= S, 8 Frauen), 29 Litauer (23 Frauen), 338 Ukrainer (= O, 150 Frauen), 516 Russen (= O, 129 Frauen), 163 Weißruthenen (= O, 2 Frauen) 12 Tatarinnen (O), 16 „Sonstige“ (1 Frau)

* Habelstraße
keine näheren Angaben bekannt
VDO Tachometer AG
Mainzer Landstraße 191
Werk: Königstraße 103
(heute Gräfstraße)
* Forsthaus Biegwald
21.9.1942: 36 Polen
1943: 110 sowjetische Kriegsgefangene, 30 Polen
Vereinigte Färbereien und Chemische Waschanstalten
Georg Klein
Hainer Weg 24
* Hainer Weg 24
21.9.1942: 14 Russinnen (1 Mann)
1943: 20 Russinnen (= O, 1 Mann), 6 Litauer

* Reuterweg 91 (Sammellager)
1943: möglicherweise 2 Holländer
Vibo Lederwerke
Josef Viehoever KG
Wilhelm-Kobelt-Straße 1
* Schwarzbachstraße 15a
1943: 14 Personen

* Unterkunft unklar
1943: 25 Weißruthenierinnen (O), 14 Litauer, 2 Franzosen, 35 „Sonstige“ (16 Männer)
Georg Vicari & Co. KG
Büro- und Serienmöbelfabrik
Alt Hausen 34/Ecke Am Ellerfeld
* Hausener Obergasse 49
keine näheren Angaben bekannt

* Hausener Obergasse 7
1942: 19 Italiener
1943: 9 Französinnen, 1 Flämin, 3 Holländer, 7 Italiener
Voigt & Haeffner AG
Spezialfabrik für elektrische Starkstromapparate
Hanauer Landstraße 142-172
* Burglehen 7 (Tanzsaal der Wirtschaft „Zum Mainhörnchen“)
1942: 3 Flamen, 25 Holländer
1943: 9 Italiener (Erweiterung geplant)
* Hanauer Landstraße 121 (Zeltlager) und
* Hanauer Landstraße 142-172
1942: 182 Russinnen (31 Männer), 7 Litauer, 3 Slowaken, 1 Tscheche, 28 Franzosen, 5 Belgier

* Kronprinzenstraße 56 (heute Münchener Straße, „Hansa RoyaI Hotel“)
Der Anteil der Firma Voigt & Haeffner an den etwa 400 Personen hier nachgewiesenen Personen (Hausstandsbuch Nr. 537) kann nicht ermittelt werden.

* Röderbergweg 122
(Gaststätte „Röderbergfelsenkeller“, Wilhelm Mank)

Nachgewiesen ist die Beschäfitugng folgender Ausländer (wobei die oben angeführten eventuell bereits eingeschlossen sind):
21.9.1942: 205 Russinnen (48 Männer), 70 Balten, 5 Ukrainer, 15 Weißrussen (1 Frau), 3 Polen, 3 Slowaken (1 Frau), 4 Ungarn (2 Frauen), 50 Kroatinnen (10 Männer), 1 Serbe, 41 Franzosen (19 Frauen), 7 Flamen (3 Frauen), 43 Italiener (6 Frauen), 1 Spanier, 61 „Sonstige“ (24 Männer)
1943: 195 Russinnen (= O, 22 Männer), 111 Litauerinnen (12 Männer), 5 Ukrainer (G), 5 Polinnen (G), 2 Serben, 25 Kroatinnen (7 Männer), 1 Ungar, 1 Slowake, 167 Französinnen (80 Männer), 1 Wallonin, 15 Flamen (4 Frauen), 27 Holländer, 39 Italiener (3 Frauen), 3 Spanier, 45 „Andere“ (= G, 5 Frauen)
Voltohm Seil- und Kabelwerke AG
Hainer Weg 129 - 131
* Hainer Weg 129
1943: 54 Ukrainer (= O, 18 Frauen)
Fritz Voltz & Sohn
Kupferarmaturen
Solmsstraße 62-68
* Solmsstraße 52 (Gasthaus Wilhelm Rückert)
21.9.1942: 11 Franzosen
1943: 21 Franzosen, 6 Flamen, 1 Holländer, 1 Italiener, 1 Spanier
Wayß & Freytag AG
Eisenbeton-, Hoch- und Tiefbau
Neue Mainzer Straße 59
* Neue Mainzer Straße 59
Franzosen, Niederländer , Italiener Belgier, 1 Jugoslawe (keine näheren Angaben bekannt)
Emil Weber
Galvanische Anstalt
Waldschmidtstraße 11
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
1943: 1 Belgier
Otto Weber
Hefegroßhandlung
Rudolfstraße 10
* Allerheiligenstraße 26 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt

* Reuterweg 91(Sammellager)
1 Belgier (keine näheren Angaben bekannt
Weil & Gscheidle
Lederfarben und Holzschuhfabrik
Bolongarostraße 186
* Bolongarostraße 186
1943: 13 Russinnen (O), 6 Litauer, 10 Franzosen, 1 Holländer
Gebrüder Weil
Limburg/Lahn
* Am Grünhof 10 (ehemaliges „Haus der Jugend“)
21.9.1942: 13 Polen, 4 Tschechen
1943: 12 Polen (G), 5 Protektoratsangehörige
Heinrich Weinrich
Landwirt/Milchverteiler
Wilhelmshöher Straße 190
1942: 1 Russe (wahrscheinlich private Unterbringung)
August Weitzel
Gartengestaltung
Westendstraße 46
* Reuterweg 91 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Wilhelm Wesner
Möbelfabrik
Breuerwiesenstraße 5
* Unterkunft unklar
21.9.1942: 20 Russen
1943: 33 Russinnen (= O, 9 Männer), 1 Bulgare, 1 Protektoratsangehöriger, 3 Franzosen, 3 Holländer
Westdeutsche Ziegelwerke AG
Eschborner Landstraße 172
* Unterkunft unklar
1943: 9 Ukrainerinnen (= O, 4 Männer), 6 Polen (S), 19 franz. Kriegsgefangene
Wetzel & Staub
Zylinderschleiferei
Egenolfstraße 14
* Berger Straße 96 (Gaststätte „Gambrinus-Keller“)
Franzosen, Niederländer und Belgier
E. F. Wiedmann
Metallwarenfabrik
Schifferstraße 52 - 54
* Schwanthalerstraße 50, (Sammellager Schwanthalerhof)
Im Hausstandsbuch sind mehr als 600 Personen nachgewiesen, die zum großen Teil bei der Reichsbahn eingesetzt waren. Etwa 55 Persoenn waren bei Wiedmann beschäftigt (überwiegend Franzosen)

* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)
keine näheren Angaben bekannt
Dr. Hans Witteler
Frankfurter Baubeschlag- und Metallwarenfabrik
Bülowstraße 23
(heute Heidelberger Straße)
* Alt Praunheim 13 oder 42
1943: 16 Litauer

* Reuterweg 91 (Sammellager, von Witteler geführt)
1943: 50 Westarbeiter

* Fischerfeldstraße 13
keine näheren Angaben bekannt
Heinrich Wörner
Herstellung von Präzisionsdrehteilen
Vilbeler Landstraße 7
* Alt Fechenheim 95 (Gasthaus „Zur Krone“)
1943: 24 Franzosen

* Leinwebergasse 4 (Gasthaus „Zum Engel“, Lager in zwei Räumen neben der Kegelbahn)
1942: 52 Russinnen
(lt. Meldung des 7. Polizei-Reviers an die UNRRA auch Polen)

* Vilbeler Landstraße 7 (Unterkunft in einer Fabrikationsbaracke)
21.9.1942: 54 Russen (31 Frauen)
1943: 76 Ukrainer (= O, 30 Frauen) 1 Flame, 1 Holländer, 1 Volksdeutscher, 1 Deutscher, 21 Russinnen (O)
H. Würker
Kohlenhandlung
Hanauer Landstraße 25
* Reuterweg 91 (Sammellager)
seit Oktober 1943: 1 Franzose
Ludwig Würz & Söhne
Sauerkrautfabrik
Waldstraße 20 - 30
* keine näheren Angaben bekannt
Karl Zell
Schnitt-, Stanz- und Ziehwerkzeuge
Bäckerweg 43
* Weiherstraße 1 (Sammellager)
1943: 8 Franzosen, 1 Belgier

* Unterkunft unklar
(eventuell im Sammellager Uhlandstraße)
21.9.1942: 20 Russen
1943: 41 Russinnen (= O, 6 Männer), 2 Tatarinnen (O), 59 Ukrainerinnen (= O, 21 Männer), 3 Polen (G)
Ziegler & Co.
Rohrleitungsbau
Taunusstraße 52 - 60
* Rückertstraße 53 (Sammellager)
1943: wahrscheinlich 10 Personen
Betten Zellekens
Betten und Polstermöbel
Leipziger Straße 22
* Leipziger Straße 17
4 Ostarbeiter (2 Frauen)
Zulauf & Cie. KG
Armaturenfabrik
Borsigallee 13
* Borsigallee 13
21.9.1942: 30 Russen. 5 Franzosen, 18 Italiener
Laut Meldung des 6. Polizei-Reviers an die UNRRA waren hier von 1943 bis zum 24. März 1945 auch 2 Ukrainerinnen untergebracht.

* Fischerfeldstraße 13 (Sammellager)

* Wilhelmshöher Straße 112 (Gaststätte Jean Emmel)
1943: 33 Ukrainer, 2 Tataren, 2 Serben, 1 Ungar, 4 Franzosen, 8 Italiener
1944: 24 Ostarbeiter, 22 Franzosen und Belgier
Das 6. Polizei-Revier meldete an die UNRRA auch eine unbekannte Anzahl von Holländern.

Zusätzliche Stichwörter
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